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Halle 53: Das Gewinnerteam ist bestimmt

22.10.2018

Nach dem Kauf der Halle 53 durch die Stadt im Sommer 2015 hat das Amt für Städtebau eine zweistufige, öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Damit sollten eine Trägerschaft und eine Nutzungskonzeption gefunden werden. Nun steht das Gewinnerteam fest, und der Stadtrat hat den Juryentscheid zustimmend zur Kenntnis genommen.

Nach dem Kauf der Halle 53 durch die Stadt im Sommer 2015 hat das Amt für Städtebau eine zweistufige, öffentliche Ausschreibung durchgeführt. Damit sollten eine Trägerschaft und eine Nutzungskonzeption gefunden werden. Nun steht das Gewinnerteam fest, und der Stadtrat hat den Juryentscheid zustimmend zur Kenntnis genommen.

Die Halle 53 – eine denkmalgeschützte Industrie-Anlage auf dem ehemaligen Sulzer-Areal Stadtmitte – soll in Zukunft Nutzungen beherbergen, die eine überregionale Ausstrahlung haben, die Attraktivität des Umfeldes und der Stadt Winterthur weiter steigern sowie für Veranstaltungskreise offenstehen. Die Ausschreibung erfolgte in Form eines Konkurrenzverfahrens. Sie wandte sich an Firmen, institutionelle Anlegerinnen und Anleger, Organisationen sowie Privatpersonen mit kreativen Nutzungskonzepten und einem soliden finanziellen Fundament.

Die Ausschreibung stellte sehr hohe Anforderungen. Es mussten eigene Nutzungskonzepte entwickelt, dazu eine architektonische Umsetzung geprüft und eine wirtschaftlich tragbare Basis für den Bau und längerfristigen Betrieb gefunden werden. Erfreulich war, dass sich drei Teams dieser anspruchsvollen Aufgabe gestellt haben.

Der Stadtrat hat nun den Juryentscheid zustimmend zur Kenntnis genommen. Gewählt wurde ein Team um Beat Rothen Architektur GmbH (Winterthur) und «Denkstatt sàrl» (Basel). Für die Prozessgestaltung hat das Team den ehemaligen Stadtbaumeister Michael Hauser verpflichtet. Das Team ist gut abgestützt und bringt viel Erfahrung bei der Umnutzung von Industriehallen mit. Mit diesem Wissen wurden geschickt Nutzungen aus dem Bereich Kultur, Gastronomie und Arbeit verknüpft.

Im Kopfbau der Halle sieht das Konzept den Einbau eines polyvalenten Saals mit einem Fassungsvermögen für rund 1200 Personen vor, der für Musikkonzerte aller Sparten – zum Beispiel für Konzerte des Musikkollegiums oder auch für Pop-Konzerte – vorgesehen ist. Es sind aber auch andere Nutzungen wie zum Beispiel Kongresse, Tagungen und Messen möglich. Auf der Plattform neben dem Saal, mit Aussicht in die imposante, dreischiffige Halle, ist eine Bar geplant. In der Halle selbst soll es ein qualitatives und vielfältiges Angebot mit mehreren Kleinküchen geben (Foodcourt) geben.

Auf zwei Plattformen, die längs in die Halle eingebaut werden, befinden sich «Co-Working-Spaces», sowie Kurs- und Seminarräume. Als Mieterinnen und Mieter dieser Räumlichkeiten sind unter anderen die ZHAW und der Technopark denkbar. Angedacht sind zudem Synergien mit dem angrenzenden Veranstaltungssaal.

Der offene, flexible Teil der Halle wird als Marktplatz vielfältig temporär bespielt werden können. Er dient als Treffpunkt im Alltag nicht zuletzt für das Quartier. Hier können weiterhin Veranstaltungen wie Afro-Pfingsten, Jungkunst usw. stattfinden.

Die gute Mischung der Nutzerinnen und Nutzer, die breite Abstützung und das vernetzte Denken, das als Erfolgsfaktor für eine Umsetzung gewertet wird, überzeugte die Jury, weshalb dieses Team den Zuschlag erhielt.

Bis zur Vertragsunterzeichnung mit der Stadt Winterthur wird das Team sein Konzept vertiefen und die Zusammenarbeit mit den Finanzierungspartnerinnen und -partnern klären. Bis zum Baubeginn wird die bestehende Zwischennutzung mit Parkhaus und Vermietung für einzelne Veranstaltungen fortgeführt. Der Baubeginn ist nicht vor Herbst 2020 zu erwarten. 

Jurybericht Halle 53

Jurybericht Halle 53
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