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Gemeinsame Entwicklung des Obertors

09.12.2019

Ab Ende 2022 bezieht die Stadtpolizei Winterthur ihren Neubau und gibt die bisher genutzten Liegenschaften am Obertor frei. In einem Workshop-Verfahren will die Stadt zusammen mit der unmittelbaren Nachbarschaft und Interessensvertreterinnen und -vertretern aus Politik und Wirtschaft die Weichen für die zukünftige Nutzung des Areals stellen.

Ab Ende 2022 bezieht die Stadtpolizei Winterthur ihren Neubau und gibt die bisher genutzten Liegenschaften am Obertor frei. In einem Workshop-Verfahren will die Stadt zusammen mit der unmittelbaren Nachbarschaft und Interessensvertreterinnen und - vertretern aus Politik und Wirtschaft die Weichen für die zukünftige Nutzung des Areals stellen.

Der Grosse Gemeinderat hat am 15. April 2019 die kommunale Volksinitiative «Boden behalten – Winterthur gestalten» abgelehnt und einen eigenen Gegenvorschlag beschlossen. Daraufhin entschieden sich die Initianten, ihre Volksinitiative zurückzuziehen.

Die Stadt will nun die Umsetzung dieses, vom Grossen Gemeinderat erteilten Auftrags in Angriff nehmen. In einem moderierten Prozess mit drei Workshops im ersten Halbjahr 2020 werden die zukünftigen Nutzungen der Liegenschaften Obertor 11/13, 15, 17, 17a und Badgasse 6 sowie des Hofs diskutiert. Eingeladen dazu sind Vertreterinnen und Vertreter der direkten Nachbarschaft, Mitglieder des Grossen Gemeinderates und weitere Interessengruppen aus dem Umfeld der Altstadt. Ziel dieser Workshops ist die Festlegung der Rahmenbedingungen für die künftige Entwicklung und Nutzungen der einzelnen Gebäude und des Hofs. Überdies soll ein Entwurf für die vom Grossen Gemeinderat geforderte Sondernutzungsplanung erstellt werden. Die Resultate der Workshops werden auf Mitte 2020 erwartet.

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