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Fünf Jahre Klimalandsgemeinde Winterthur: Der Ideenwettbewerb ist gestartet

02.03.2016

Heute fällt der Startschuss zur fünften Klimalandsgemeinde in Winterthur. Im Rahmen eines Wettbewerbs können Winterthurerinnen und Winterthurer wiederum Projekte für konkreten Klimaschutz in ihrer Stadt einreichen.

Heute fällt der Startschuss zur fünften Klimalandsgemeinde in Winterthur. Im Rahmen eines Wettbewerbs können Winterthurerinnen und Winterthurer wiederum Projekte für konkreten Klimaschutz in ihrer Stadt einreichen. Die Wettbewerbsteilnehmenden mit den besten Ideen werden an der Klimalandsgemeinde diesen Herbst um die Stimmen der Anwesenden und ein Preisgeld von insgesamt 10 000 Franken werben.

Auch dieses Jahr sind Einzelpersonen, Schulklassen, Vereine oder andere Gruppen aufgerufen, Klimaschutzprojekte einzureichen, die sie in Winterthur realisieren möchten. Die Vorhaben müssen entweder zu einer konkreten CO2-Einsparung führen oder aber zur Sensibilisierung für den Klimaschutz beitragen. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der überzeugend dargestellte Wille der Wettbewerbsteilnehmenden, im eigenen Umfeld etwas zu verändern. Auch kleine und mittlere Unternehmen können am Wettbewerb teilnehmen, sofern ihr Projekt eine Zusatzleistung zur angestammten Geschäftstätigkeit ist. Die Einreichefrist für Projekte läuft bis zum 31. Mai 2016.

Wahl der besten Ideen im Herbst

Unter den eingereichten Projekten trifft eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der organisierenden Partner – Stadt Winterthur, ZHAW School of Engineering, «Club of Rome» und «myblueplanet» – eine Vorauswahl der vielversprechendsten Ideen. Über die endgültigen Sieger und die Aufteilung des Preisgeldes von 10 000 Franken entscheidet das «Stimmvolk» an der Klimalandsgemeinde, die am 10. September 2016 stattfindet. An dieser öffentlichen Veranstaltung präsentieren die Wettbewerbsfinalisten kurz ihr geplantes Vorhaben. Anschliessend wird, wie an einer Landsgemeinde üblich, per Handzeichen abgestimmt. Eingeladen und Stimmberechtigt sind alle, die in Winterthur wohnen, zur Schule gehen, studieren oder arbeiten.

Sieger-Projekte 2015 wurden in die Tat umgesetzt

Die organisierenden Partner möchten mit der Klimalandsgemeinde die lokale Bevölkerung dazu bewegen, einen eigenen Beitrag an eine von fossilen Ressourcen unabhängige Energieversorgung in Winterthur zu leisten. Die Preisträger sind daher verpflichtet, ihre Projekte mit dem erhaltenen Preisgeld innerhalb eines Jahres umzusetzen. Das Siegerprojekt der Klimalandsgemeinde 2015 hiess «Repair Café». Dessen Initianten haben das Preisgeld dazu genutzt, um die «flickfabrik» aufzubauen. Diese findet alle zwei Monate statt und bietet die Möglichkeit, defekte Alltagsgegenstände mit unentgeltlicher fachlicher Hilfe selber wieder funktionsfähig zu machen. Auch die zweitplatzierte Projekteingabe «wiederverwerkle – Holzbörse und Upcycling» konnte Ende Januar dieses Jahres Eröffnung feiern. In der Werkstatt wird Restholz aus der Industrie gesammelt und zu Upcycling-Produkten umgearbeitet. Die Genossenschaft Ry-Solar Plus, die für das Projekt «Solartankstelle für E-Bikes» den dritten Preis erhalten hatte, konnte die Detailplanung abschliessen: An der Kantonsschule Rychenberg soll es zukünftig die Möglichkeit geben, bis zu vier E-Bikes gleichzeitig mit Solarstrom aufzutanken.

Weitere Informationen: www.klimalandsgemeinde.ch

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