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Feuerwehr und Zivilschutz sollen zusammenwachsen

18.06.2014

Die Feuerwehr und der Zivilschutz der Stadt Winterthur sollen ein modernes Kompetenzzentrum für Schutz und Rettung werden. Dies beantragt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat in seiner Antwort auf ein entsprechendes Postulat.

Die Feuerwehr und der Zivilschutz der Stadt Winterthur sollen ein modernes Kompetenzzentrum für Schutz und Rettung werden. Dies beantragt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat in seiner Antwort auf ein entsprechendes Postulat.

Gestützt auf eine Machbarkeitsstudie kommt der Stadtrat zum Schluss, dass eine Fusion von Feuerwehr und Zivilschutz in Winterthur gegenüber der heutigen Struktur mit zwei getrennten Organisationseinheiten klare Vorteile bietet. Eine solche Reorganisation trägt auch der neuen Strategie zum Bevölkerungsschutz und Zivilschutz Rechnung, die der Bundesrat für die Zeit nach 2015 festlegt. Die Vorzüge einer Verschmelzung von Feuerwehr und Zivilschutz in der Stadt Winterthur erläutert der Stadtrat in seiner Stellungnahme zu einem entsprechenden Postulat, das der Grosse Gemeinderat am 24. Juni 2013 überwiesen hat.

Die Zusammenlegung von Feuerwehr und Zivilschutz ermöglicht es, nicht nur Kosten zu senken, sondern darüber hinaus ein Synergiepotential auszuschöpfen; es werden organisatorische Grundlagen für eine noch bessere Wirkungsorientierung sowie Effizienz in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr geschaffen: Dank gemeinsamer Führung und kürzerer Dienstwege wird die Zusammenarbeit der beiden Verwaltungsbereiche vereinfacht und gefördert. Eine gemeinsame Organisation ermöglicht es auch, Aufträge und Einsatzprozesse von Feuerwehr und Zivilschutz optimal aufeinander abzustimmen. Die damit erreichte Koordination führt zu einer besseren Effizienz sowie Dienstleistungsqualität und dank einer verstärkten Einsatzorientierung des Zivilschutzes auch zu einer Entlastung der Feuerwehr. Positive Auswirkungen hat die Fusionslösung auch in personeller Hinsicht; die internen Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeitenden nehmen zu und für ältere Feuerwehrleute, die gesundheitlich nicht mehr in der Lage sind, Einsatz- und Schichtdienst zu leisten, entstehen in der fusionierten Organisation neue Beschäftigungsperspektiven. In finanzieller Hinsicht ist bei einer Verschmelzung von Feuerwehr und Zivilschutz mit jährlichen Einsparungen von rund 250 000 Franken zu rechnen.

Der Stadtrat ist davon überzeugt, dass es mit der Zusammenlegung von Feuerwehr und Zivilschutz gelingen wird, diese beiden Bereiche organisatorisch optimal auf ihre aktuellen und künftigen Herausforderungen auszurichten. Er beabsichtigt, den Fusionsprozess möglichst bald in Angriff zu nehmen. Ziel ist es, dass die fusionierte Organisation ihren Betrieb bereits im Verlauf des nächsten Jahres aufnehmen kann.

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