Erstes Nest von Asiatischen Hornissen in Winterthur
Im Lindquartier ist ein Nest der Asiatischen Hornisse nachgewiesen und bereits wieder entfernt worden. Es war das erste bestätigte Nest dieser Art in der Stadt Winterthur. Da die gebietsfremde Hornisse die Honigbienen sowie die heimische Insektenvielfalt gefährdet, wird sie bekämpft und ihre Nester werden konsequent entfernt. Verdächtige Funde sollen umgehend auf der nationalen Meldeplattform eingetragen werden.
Die ursprünglich aus Südostasien stammende Vespa velutina hat in Europa kaum natürliche Feinde. Sie jagt sehr erfolgreich Honigbienen und einheimische Insekten, ist dabei sehr gefrässig und vermehrt sich stark. Für die einheimische Biodiversität und für die Imkerei stellt die Asiatische Hornisse deshalb eine grosse Gefahr dar. Das Gift der Asiatischen Hornisse ist gleich stark wie das der einheimischen Hornisse. Neben äusserst schmerzhaften Stichen ist die Asiatische Hornisse nur bei allergischen Reaktionen für den Menschen lebensbedrohend. Detaillierte Informationen finden sich auf der Schweizerischen Meldeplattform «asiatischehornisse.ch».
Meldung im Verdachtsfall
Wer eine verdächtige Hornisse oder ein verdächtiges Nest sieht, soll Nest oder Insekt fotografieren oder filmen, dabei aber nicht näher als fünf Meter an ein Nest herangehen und Erschütterungen in dessen Nähe vermeiden. Ort, Uhrzeit, Datum und Umgebung des Fundes notieren und zusammen mit dem Foto den Verdachtsfall auf der nationalen Meldeplattform «asiatischehornisse.ch» eintragen.
Die Bekämpfung der Asiatischen Hornisse wird im Kanton Zürich durch die Sektion Biosicherheit im kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) koordiniert.




