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Erfolgreiche Zentralisierung der Stadtverwaltung im Superblock

22.12.2016

Die Zentralisierung der Stadtverwaltung im Superblock hat sich gelohnt. Die Bevölkerung hat eine einzige Anlaufstelle für die verschiedensten Anliegen, die Verwaltungsangestell-ten können effizienter miteinander zusammenarbeiten, und die Stadtkasse wird jährlich um rund drei Millionen Franken entlastet. Sechs Jahre nach der Volksabstimmung legt der Stadtrat den Schlussbericht zum Projekt «Fokus» vor.

Die Zentralisierung der Stadtverwaltung im Superblock hat sich gelohnt. Die Bevölkerung hat eine einzige Anlaufstelle für die verschiedensten Anliegen, die Verwaltungsangestellten können effizienter miteinander zusammenarbeiten, und die Stadtkasse wird jährlich um rund drei Millionen Franken entlastet. Sechs Jahre nach der Volksabstimmung legt der Stadtrat den Schlussbericht zum Projekt «Fokus» vor.

Am 28. November 2010 hat die Stimmbevölkerung die Vorlage «Projekt ‹Fokus›: Zentralisie-rung der Stadtverwaltung im Superblock» mit 63 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen. In der Abstimmungszeitung wurden die Ziele des Vorhabens folgendermassen formuliert: «Der Superblock erfüllt die Ansprüche der Bevölkerung und der Mitarbeitenden an eine zeitgemässe und effiziente Verwaltung an zentraler Lage. Von der Umsetzung des Projekts wird eine namhafte Entlastung der städtischen Finanzen von jährlich rund drei Millionen Franken erwartet.»
Der Mietvertrag der Stadt mit der Besitzerin und Bauherrin Axa wurde am 2. September 2011 abgeschlossen. Die Mindestmietdauer beträgt 20 Jahre mit anschliessenden Verlängerungs-optionen für jeweils weitere fünf Jahre. Im Juni und Juli 2015 konnte der Superblock bezogen werden. Heute sind dort 850 Verwaltungsangestellte tätig, die zuvor an 26 Standorten unter-gebracht waren.

Höhere Baukosten – Sparziel erreicht

Der Mietzins für den Superblock und das externe Aktenlager beträgt rund 7,6 Millionen Franken pro Jahr. Teuerungsbereinigt sind das rund 5 Prozent mehr als der von der Stimmbevölkerung beschlossene Betrag.
Die einmaligen Investitions- und Umzugskosten betrugen knapp 6,5 Millionen Franken. Das sind teuerungsbereinigt rund 860 000 Franken mehr als geplant. Das Vorhaben erwies sich als wesentlich komplexer als zum Zeitpunkt der Abstimmung angenommen.
Der Stadtrat hat die Mehrkosten bei den Investitionen und der Miete als gebunden bezeichnet.
Dank der Zentralisierung werden in den ersten vier Betriebsjahren jährlich Einsparungen von rund 2,5 Millionen Franken erzielt. Vom fünften bis zum zehnten Betriebsjahr sind es rund 3 Millionen und ab dem elften Betriebsjahr rund 3,5 Millionen Franken pro Jahr. Damit wird längerfristig auch das als maximal möglich erachtete Sparziel erreicht.
Zum finanziellen Erfolg trägt unter anderem bei, dass für sämtliche städtischen Liegenschaften, die durch den Zusammenzug frei wurden, neue Mieter gefunden werden konnten. Der daraus resultierende Ertrag für die Stadtkasse wird deutlich höher ausfallen als erwartet. 

Zufriedene Kundschaft, zusammengerückte Verwaltung

Die Winterthurerinnen und Winterthurer zeigen grosses Interesse am Superblock. Rund 10 000 Interessierte nahmen am 26. September 2015 am Tag der offenen Tür einen Augenschein vom neuen Verwaltungshauptsitz. Die Reaktionen der Kundschaft sind in der grossen Mehrheit positiv.
Die Mitarbeitenden der Verwaltung schätzen im Superblock die zeitgemässe Infrastruktur und insbesondere die kurzen Wege zu den Arbeitskolleginnen und -kollegen anderer Organisationseinheiten. Der Stadtrat ist überzeugt, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung dank der Zentralisierung effizienter geworden ist.

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