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Energiestandards bei Landverkäufen und Arealüberbauungen

05.03.2014

Der Entscheid des Stadtrates zur Vorgabe von Energiestandards bei Landverkäufen und bei Arealüberbauungen leistet einen wichtigen Beitrag zur schrittweisen Senkung des Primärenergiebedarfs und der Treibhausgasemissionen. Als gleichwertig mit dem Minergie-P-Standard wird neu auch der «SIA-Effizienzpfad Energie» eingestuft, weil sich dieser umfassend an den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft orientiert.

Der Entscheid des Stadtrates zur Vorgabe von Energiestandards bei Landverkäufen und bei Arealüberbauungen leistet einen wichtigen Beitrag zur schrittweisen Senkung des Primärenergiebedarfs und der Treibhausgasemissionen. Als gleichwertig mit dem Minergie-P-Standard wird neu auch der «SIA-Effizienzpfad Energie» eingestuft, weil sich dieser umfassend an den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft orientiert.

Mit der Annahme des Gegenvorschlages zur Volksinitiative «Winergie 2050» durch das Stimmvolk sind in Winterthur die Weichen in Richtung 2000-Watt-Gesellschaft gestellt worden. Eine wirkungsvolle Massnahme ist die Vorgabe von wegweisenden Energiestandards bei Arealüberbauungen: Investoren von Grossprojekten mit einem Arealbonus profitieren von der höheren Ausnützung ihres Grundstücks, als Gegenleistung werden bei den Bauten auch höhere Energiestandards eingefordert. Zur Erreichung der Vorgaben des «SIA-Effizienzpfades Energie» werden sowohl die Betriebsenergie eines Gebäudes (Heizung, Lüftung, Beleuchtung usw.), als auch die durch das Gebäude verursachte Mobilität und die Energie zur Erstellung des Gebäudes berücksichtigt. Die bisherige Vorgabe bei Arealüberbauungen war der Minergie-P-Standard, welcher den Fokus ausschliesslich auf die Betriebsenergie richtet.

Neu wird auch für Landverkäufe und Landabgaben im Baurecht durch die Stadt Winterthur ab einer Parzellengösse von 1000 Quadratmetern für die auf diesen Grundstücken realisierten Neubauten der «SIA-Effizienzpfad Energie» oder der Minergie-P-Standard zur Norm. Nachhaltigkeit kann mit einer besseren Gebäudeinfrastruktur erreicht werden, aber auch mit Suffizienz. Deshalb werden Wohnbauprojekte mit einer Wohnfläche von maximal 35 Quadratmetern pro Person und Räumen mit Mehrfachnutzung bei Landvergaben bevorzugt.

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