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Die alternsfreundliche Stadt Winterthur

11.06.2014

Der Stadtrat hat zwei Berichte zur Alterspolitik verabschiedet: Den Bericht zur demo-grafischen Entwicklung der älteren Bevölkerung sowie die Alternsplanung 2014 unter dem Titel «Die alternsfreundliche Stadt Winterthur».

Der Stadtrat hat zwei Berichte zur Alterspolitik verabschiedet: Den Bericht zur demo-grafischen Entwicklung der älteren Bevölkerung sowie die Alternsplanung 2014 unter dem Titel «Die alternsfreundliche Stadt Winterthur».

In Zukunft werden mehr ältere Menschen in Winterthur leben als heute. Das zeigt der aktuelle Bericht zur demografischen Entwicklung der älteren Bevölkerung. Für die nächsten zehn Jahre wird eine Zunahme von vierzehn Prozent bei den Personen über 65 Jahre prognostiziert. Die überwiegende Mehrheit lebt auch im hohen Alter in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus (84 Prozent der über 80-Jährigen). Die Alterspolitik der Stadt Winterthur verfolgt daher auch weiterhin die Strategie einer verstärkten ambulanten Hilfe und Pflege zuhause.

Langfristig ist eine erhöhte Nachfrage nach Pflegeplätzen zu erwarten, insbesondere für Menschen mit Demenz oder Verhaltensauffälligkeiten. Auch bei den Alterswohnungen ist mit einer erhöhten Nachfrage zu rechnen. Wohnprojekte seitens privater Anbieter und Genossen-schaften sind in Planung; auch neue Formen wie Wohnen mit Service-Leistungen könnten den steigenden Bedarf decken.

Wie sich Winterthur für eine «alternsfreundlichen Stadt» einsetzen kann, zeigt die neue Alternsplanung 2014, die vom Altersforum und der Stadt Winterthur gemeinsam erarbeitet wurde. Sie ist breit abgestützt dank dem Einbezug von Fachleuten und Organisationen aus dem Altersbereich und einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zum Entwurf. Die Alternsplanung 2014 basiert auf dem Verständnis, dass das Alter nicht als starrer Lebensabschnitt definiert, sondern als Prozess verstanden wird, der alle Generationen umfasst.

Die Alternsplanung orientiert sich an den Leitlinien der «alternsfreundlichen Stadt» ausgehend vom Konzept der WHO «Age-friendly Cities». Auf dieser Basis soll sich die Stadt Winterthur für ein aktives und in der Gesellschaft eingebundenes Älterwerden und für die Gestaltung einer altersgerechten Stadt mit urbanen Räumen einsetzen. Ein Älterwerden mittendrin soll gewährleistet werden, in Generationenbeziehungen und in der partizipativen Mitgestaltung. Die Alternsplanung legt die Schwerpunkte auf die folgenden sieben Handlungsfelder:

  • Generationenpolitik - Altern und Alter immer mitdenken
  • Ressourcen, Potenziale und Fähigkeiten im Alter
  • Öffentlicher Raum, Mobilität und Sicherheit
  • Wohnen
  • Pflegerische und soziale Angebote
  • Information, Öffentlichkeit, Vernetzung
  • Gerontologische Zukunftsthemen
In einem nächsten Schritt wird ein Ausführungsplan erstellt, der die Umsetzung der Massnahmen inhaltlich, terminlich und finanziell konkretisiert.

Berichte zum Herunterladen:

Demografische Entwicklung der älteren Bevölkerung

Die alternsfreundliche Stadt Winterthur - Alternsplanung 2014

Weitere Informationen.

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