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Der neue Laufstall auf dem Hof Taggenberg

16.09.2013

Im Rahmen der vom Stadtrat 2007 verabschiedeten Landwirtschaftsstrategie sollen die acht städtischen Bauernhöfe an die Anforderungen einer existenzsichernden und naturnahen Landwirtschaft angepasst werden. Mit der Einweihung des neuen Laufstalls auf dem Hof Taggenberg in Wülflingen ist ein erster wichtiger Schritt vollzogen worden.

Im Rahmen der vom Stadtrat 2007 verabschiedeten Landwirtschaftsstrategie sollen die acht städtischen Bauernhöfe an die Anforderungen einer existenzsichernden und naturnahen Landwirtschaft angepasst werden. Mit der Einweihung des neuen Laufstalls auf dem Hof Taggenberg in Wülflingen ist ein erster wichtiger Schritt vollzogen worden.

Die schweizerische Landwirtschaft befindet sich im Umbruch. Die Märkte werden laufend dereguliert, die Preise für landwirtschaftliche Produkte und damit auch die Einkommen der Landwirte sinken. Nur ausreichend grosse Betriebe, die sich rationell bewirtschaften lassen, können in diesem Wettbewerb mithalten.

Vom Umbruch betroffen sind auch die acht Bauernbetriebe der Stadt Winterthur. Die Stadt als Besitzerin ist gefordert, die notwendigen Rahmenbedingungen für einen existenzsichernden Betrieb zu schaffen. Grundlage dafür ist die 2007 vom Stadtrat verabschiedete «Zukunftsstrategie für die städtischen Landwirtschaftsbetriebe». Darin sind für jeden Betrieb konkrete Vorschläge für eine existenzsichernde und naturnahe Landwirtschaft formuliert.

Dass die Stadt sich für ihre Bauernbetriebe engagiert und diese nicht einfach verkauft oder im Baurecht auf lange Zeit abgibt, hat auch strategische Gründe: Die Grundstücke der Bauernhöfe stellen zugleich erhebliche Landreserven dar und sind für eine umsichtige Stadtentwicklung unabdingbar. Als Landbesitzerin kann die Stadt jederzeit darauf Einfluss nehmen.

Als erster Betrieb wurde in den letzten Monaten der Hof Taggenberg an die Anforderungen angepasst und von Milchvieh- auf Mutterkuhhaltung umgestellt. Der Kredit für den Bau des neuen Laufstalls und der zugehörigen Fahrsiloanlage wurde im Oktober 2011 bewilligt. Die Arbeiten dauerten von November 2012 bis August 2013.

Das schlichte, grösstenteils aus Holz erstellte Stallgebäude erfüllt die Anforderungen an einen wirtschaftlichen, modernen und naturnahen Bauernbetrieb auf einfache und ästhetisch gelungene Weise. Der neue Laufstall bietet Platz für rund 50 ausgewachsene Tiere und entspricht den aktuellen, seit dem 1. September 2013 gültigen Vorschriften des Tierschutzes.

Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 1,46 Millionen Franken. Die Erstellungskosten sind vergleichsweise günstig, sie liegen 13 Prozent unter dem Mittelwert für andere Ställe gleicher Bauart. Die Kosten für die Betriebseinrichtung von knapp 200 000 Franken wurden vollumfänglich vom Pächter übernommen.

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