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Coronavirus: Massnahmen im öffentlichen Verkehr

10.03.2020

Die marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen im Gebiet des Zürcher Verkehrsverbunds ergreifen gemeinsam Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden und der Fahrgäste: Die vorderste Türe bei Bussen bleibt geschlossen und es wird ein Mindestabstand zum Fahrpersonal eingerichtet. Dies soll helfen, den Betrieb des öffentlichen Verkehrs auch bei einer stärkeren Ausbreitung des Virus aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig werden die Desinfektion und Reinigung der Fahrzeuge intensiviert.

Die marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen im Gebiet des Zürcher Verkehrsverbunds ergreifen gemeinsam Massnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden und der Fahrgäste: Die vorderste Türe bei Bussen bleibt geschlossen und es wird ein Mindestabstand zum Fahrpersonal eingerichtet. Dies soll helfen, den Betrieb des öffentlichen Verkehrs auch bei einer stärkeren Ausbreitung des Virus aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig werden die Desinfektion und Reinigung der Fahrzeuge intensiviert.

Die im Kanton Zürich tätigen marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen (Postauto, SBB, Sihltal Zürich Uetliberg Bahn, Stadtbus Winterthur, Verkehrsbetriebe Glattal, Verkehrsbetriebe Zürich, Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland und Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft) beobachten die Entwicklung des Coronavirus seit Beginn aufmerksam. Ihre Aufgabe ist es, auch im Falle einer Pandemie mindestens ein minimales öffentliches Verkehrsangebot sicherzustellen. Dies ist nur mit genügend gesunden Mitarbeitenden möglich. Da auch die Gesundheit der Fahrgäste wichtig ist, haben die Direktoren der Verkehrsbetriebe gemeinsame Massnahmen beschlossen, die ab Mittwoch schrittweise umgesetzt werden.

Schutz des Fahrpersonals: Die vorderste Tür bei Bussen bleibt geschlossen

Die sichtbarste Massnahme betrifft die Busunternehmen. Künftig bleibt die vorderste Tür der Busse blockiert, so dass dort kein Ein- und Ausstieg mehr möglich ist. Die Fahrgäste werden mittels Fahrgastinformation darauf aufmerksam gemacht, die hinteren Türen zu benutzen. Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung oder Personen, die aus anderen Gründen nicht erkennen können, dass die vorderste Tür geschlossen bleibt, werden durch das Fahrpersonal informiert. Zusätzlich wird der Raum hinter dem Fahrerarbeitsplatz möglichst frei gehalten. Hier werden Plakate auf den empfohlenen Mindestabstand hinweisen.

In den Trams der Stadt Zürich und in der Glattalbahn bleiben die Fenster zum Tram-Cockpit neu geschlossen.

Kein Ticketverkauf mehr durch Fahrpersonal

Direkte Folge dieser Massnahmen ist, dass keine Tickets mehr beim Fahrpersonal gekauft werden können. Die Verkehrsunternehmen sind sich bewusst, dass dies eine Komforteinbusse für die Passagiere darstellt. Angesichts der aussergewöhnlichen Situation und der Pflicht zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs ist diese Massnahme jedoch notwendig. Die Fahrgäste sind gebeten, ihre Tickets auf anderen Kanälen zu erwerben, beispielsweise am Ticketautomaten oder über die digitalen Kanäle (Webshop, Apps). Als besonders einfache Option steht die Check-In-Funktion in der ZVV-Ticket-App oder in weiteren öV-Apps zur Verfügung. Alternativ können Tickets oder Mehrfahrtenkarten auch telefonisch beim Kundendienst ZVV-Contact (Tel. 0848 988 988) bestellt werden. Ist kein Ticketautomat vorhanden, können Tickets ausnahmsweise auch an der nächstmöglichen Haltestelle gelöst werden.

Desinfektion und Intensivierung der Reinigung

Zum Schutz der Fahrgäste werden die Haltestangen und die Fahrerarbeitsplätze der Busse und Trams jede Nacht desinfiziert. Einige Verkehrsunternehmen hatten bereits zu einem früheren Zeitpunkt das Intervall der Intensivreinigung der Fahrerarbeitsplätze erhöht. Darüber hinaus weisen die Verkehrsunternehmen ihre Fahrgäste auf die geltenden Empfehlungen betreffend Hygiene des Bundesamtes für Gesundheit hin.

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