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Bignia Wehrli gewinnt Kunst-am-Bau-Wettbewerb für das Schulhaus Neuhegi

19.11.2015

Der Stadtrat hat beschlossen, Bignia Wehrli den Auftrag für die künstlerische Gestaltung des Schulhauses Neuhegi zu erteilen. Mit ihrem Projekt «Blau gehen» hat die Winterhurer Künstlerin die Jury und den Stadtrat überzeugt.

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Der Stadtrat hat beschlossen, Bignia Wehrli den Auftrag für die künstlerische Gestaltung des Schulhauses Neuhegi zu erteilen. Mit ihrem Projekt «Blau gehen» hat die Winterhurer Künstlerin die Jury und den Stadtrat überzeugt.

Im Rahmen des Neubaus des Schulhauses Neuhegi führte die Stadt Winterthur einen Kunst-am-Bau-Ideenwettbewerb durch. Die Kunst am Bau im Schulhaus Neuhegi soll den Bau sowohl für die verschiedenen Nutzendengruppen als auch für die Bevölkerung des Quartiers bereichern und ihn in seiner Erscheinung und Wahrnehmung schärfen und stärken. Folgende sechs Kunstschaffende haben sich dieser Aufgabe gestellt und auf Einladung eine Projektidee eingereicht: Bignia Wehrli, Esther Mathis, Pascale Mira Tschäni & Michael Husmann Tschäni, Lydia Wilhelm, Pascal Kohtz und Thomas Rutherfoord.

Die Jury hat sich eingehend mit den Projektideen beschäftigt und zuhanden des Stadtrates eine einstimmige Empfehlung abgegeben. Der Stadtrat schliesst sich dieser an und erteilt Bignia Wehrli den Auftrag zur Ausführung der Projektidee. Ihre Idee basiert auf einem Gerät, das der Genfer Naturwissenschaftler Horace Bénédict de Saussure 1789 zu Messungen der Blau-Intensität des Himmels entwickelt hat. Die Künstlerin überträgt 24 Farbschritte des sogenannten Cyanometers − analog den 24 Stunden des Tages − auf runde Edelstahlplatten, die in den Gehweg um das Schulhaus eingelassen werden. Darauf spiegeln sich – neben den von der Künstlerin ausgewählten Blautönen – die wechselnden Erscheinungen des Himmels. Die Künstlerin holt mit ihrer Arbeit ein Stück Himmel auf die Erde und bietet damit Schülerinnen und Schülern wie auch Passantinnen und Passanten interessante Wahrnehmungserfahrungen.

Die Jury fand das Projekt «Blau gehen» in verschiedener Hinsicht bestechend: Es spricht Kinder wie Erwachsene an, integriert sich in den grösseren Wegzusammenhang des Parkbandes in Neuhegi, hat einen Bezug zur Schule und lädt zur Entdeckung von Erde und Himmel ein. Die Arbeit ist unscheinbar, fällt aber doch auf und stellt dadurch eine subtile Bereicherung des Ortes dar.

Für die Ausführung des Kunstwerkes steht ein Kredit von 110 000 Franken zur Verfügung. Die Realisierung ist ab 2016 vorgesehen.

Weitere Informationen zur Künstlerin: http://www.bigniawehrli.de/

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