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Aufsuchende Sozialarbeit wirkt deeskalierend

25.08.2017

Randständige Menschen, die sich im öffentlichen Raum aufhalten, sollen weiterhin auf die Unterstützung der aufsuchenden Mobilen Sozialarbeit Subita zählen können. Deshalb beantragt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat eine Verlängerung und Erhöhung des dafür notwendigen Kredits. Die Subita – ursprünglich als «Gassenarbeit» gegründet – leistet präventive Arbeit im öffentlichen Raum, indem sie problematische Entwicklungen frühzeitig erkennt und deeskalierend wirkt.

Randständige Menschen, die sich im öffentlichen Raum aufhalten, sollen weiterhin auf die Unterstützung der aufsuchenden Mobilen Sozialarbeit Subita zählen können. Deshalb beantragt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat eine Verlängerung und Erhöhung des dafür notwendigen Kredits. Die Subita – ursprünglich als «Gassenarbeit» gegründet – leistet präventive Arbeit im öffentlichen Raum, indem sie problematische Entwicklungen frühzeitig erkennt und deeskalierend wirkt.

Die Mobile Sozialarbeit Subita richtet sich mit ihrer Tätigkeit an Menschen, die sich im öffentlichen oder halböffentlichen Raum aufhalten und Unterstützungsbedarf haben. Ihre Zielgruppe sind Personen, die von gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind. Oft können diese Personen mit anderen Beratungs- und Betreuungsangeboten nicht erreicht werden. Die Subita schliesst diese Lücke mit ihrem niederschwelligen Angebot. Ihr Aktionsfeld liegt vor allem in der Innenstadt, besonderen Fokus legt sie auf die Szene rund um den Hauptbahnhof. Im Gegensatz zur Mobilen Jugendarbeit Mojawi richtet sich die Subita in erster Linie an erwachsene Personen.

Gesprächs- und Beratungsbedarf steigt

Die Subita hat sich in den dreiundzwanzig Jahren ihres Bestehens laufend weiterentwickelt und an veränderte gesellschaftliche Bedingungen angepasst. Standen früher vor allem Suchtabhängige im Zentrum, geht es heute meist um Menschen mit vielfältigen Problemlagen in finanzieller, sozialer und gesundheitlicher Hinsicht.
In den letzten Jahren hat die Zahl der Menschen, die von der Subita erreicht wurden, stetig zugenommen. Im Jahr 2016 führte das zweiköpfige Team der Subita insgesamt 3257 Gespräche (2013: 2867) und hat 1762 Beratungen (2013: 1233) durchgeführt. Die Subita ist sehr gut vernetzt und arbeitet eng mit verschiedenen städtischen und privaten Stellen zusammen. Als Ergänzung zu den Patrouillen der Stadtpolizei wirkt sie präventiv und vermittelnd darauf hin, dass Konflikte im öffentlichen Raum der Innenstadt gar nicht erst entstehen.

Wegfall kantonaler Beiträge und Schaffung einer Praktikumsstelle

Damit die etablierten Angebote der Subita weiterhin gewährleistet werden können, beantragt der Stadtrat dem Grossen Gemeinderat ab 2018 eine unbefristete Verlängerung und Erhöhung des städtischen Beitrags auf 135 000 Franken jährlich (bisher: 95 000 Franken). Die Erhöhung wird nötig, weil einerseits kantonale Beiträge an die dezentrale Drogenhilfe wegfallen und andererseits eine Praktikumsstelle das Team der Subita entlasten soll. Mit einer zusätzlichen Person kann zudem sichergestellt werden, dass die Mitarbeitenden mehrheitlich zu zweit arbeiten und somit in heiklen Situationen besser reagieren können.

 

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