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Anschluss von Elsau an das Abwasser-Entwässerungsnetz von Winterthur

29.01.2019

Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Elsau stösst bezüglich Abwassermenge und Reinigungsqualität langfristig an ihre Kapazitätsgrenze und muss saniert werden. Die Gemeinde Elsau verzichtet nun auf eine Sanierung und wird sich ans Entwässerungssystem der Stadt Winterthur anschliessen. Diese Lösung macht sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch Sinn. Der Stadtrat von Winterthur und der Gemeinderat von Elsau haben einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen. In Elsau unterliegt der Vertrag noch der Volksabstimmung.

Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Elsau stösst bezüglich Abwassermenge und Reinigungsqualität langfristig an ihre Kapazitätsgrenze und muss saniert werden. Die Gemeinde Elsau verzichtet nun auf eine Sanierung und wird sich ans Entwässerungssystem der Stadt Winterthur anschliessen. Diese Lösung macht sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch Sinn. Der Stadtrat von Winterthur und der Gemeinderat von Elsau haben einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen. In Elsau unterliegt der Vertrag noch der Volksabstimmung.

Im Hinblick auf die langfristig unausweichliche Sanierung der ARA Elsau haben die Gemeinde Elsau und die Stadt Winterthur auch die Aufhebung der ARA Elsau und einen Anschluss an das Entwässerungssystem Winterthurs geprüft. Es hat sich gezeigt, dass ein Anschluss der Haushalte der rund 3600 Einwohnerinnen und Einwohner von Elsau an das Entwässerungssystem von Winterthur sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch Sinn macht. Ein entsprechender Vertrag wurde ausgearbeitet, der durch den Stadtrat Winterthur und den Gemeinderat Elsau genehmigt wurde. In Elsau muss der Anschluss noch durch das Stimmvolk beschlossen werden. Die Volksabstimmung soll im Jahr 2019 erfolgen.

Mit dem Vertrag räumt die Stadt Winterthur der Gemeinde Elsau das Recht ein, das im gesamten heutigen Gemeindegebiet anfallende Abwasser dem Entwässerungsnetz der Stadt und der Kläranlage in der Hard zuzuleiten. Die Gemeinde Elsau bezahlt Winterthur für den Anschluss eine einmalige Entschädigung von rund 1,3 Millionen Franken. Dieser Betrag setzt sich aus dem Einkauf in die mitbenutzten Anlagen sowie aus der anteilsmässigen Übernahme der unmittelbar und zwingend nötigen Ausbauten zusammen und berücksichtigt den bereits 1974 getätigten Einkauf für den Ortsteil Rümikon. Neben dem Einkauf bezahlt die Gemeinde eine Abwassergebühr für die Reinigung des Abwassers, die Entsorgung des Klärschlamms und für die Benützung des städtischen Entwässerungsnetzes bis zur Kläranlage in der Hard. Der Anschluss hat bis zum endgültigen Ablauf der Betriebsbewilligung der ARA Elsau zu erfolgen.

Neben der Gemeinde Elsau haben die Gemeinden Wiesendangen, Brütten und der Abwasserverband Tösstal Anschlussverträge mit der Stadt Winterthur. Beim Abwasserverband Tösstal ist geplant, diesen durch eine gemeinsame Anstalt «Regionale Abwasserentsorgung Tösstal» abzulösen. Gründungsvertrag und Finanzierungsmodell hat der Stadtrat im August 2018 dem Grossen Gemeinderat zur Genehmigung vorgelegt. Alle Anschlussverträge beinhalten die gleichen Rechte und Pflichten und insbesondere identische Kosten- und Gebührenberechnungen.

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