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Glückswettbewerb

Glückswettbewerb

Schreibwettbewerb zum Thema Mehr als Genug oder Wenn Glück im Weniger liegt

Mehr als genug - oder wenn das Glück im Weniger liegt

Der Umwelt- und Gesundheitsschutz Winterthur sucht Texte, welche die Frage streifen, ob weniger mehr sein kann. Suffizienz ist ein sperriges Wort – der 2019 neu lancierte Schreibwettbewerb geht diesem herausfordernden Begriff auf den Grund.

Das Thema „Mehr als genug - oder wenn das Glück im Weniger liegt“ kann formal völlig frei behandelt werden (Erzählung, Liedtext usw). Es sollen fertige, funktionierende Texte sein, keine Auszüge grösserer Werke. Die maximale Textlänge soll in deutscher Sprache oder Mundart und nicht mehr als 10'000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) lang sein. Wir sind explizit auch an Texten von Menschen interessiert, für welche Deutsch nicht die Muttersprache ist und welche sich das Deutsche deshalb auf ihre eigene, grammatikalisch nicht immer korrekte Weise angeeignet haben - die Teilnehmenden sollen einen Bezug zu Winterthur haben (zum Beispiel Wohnort oder Arbeitsort).

Einsendeschluss 14. September 2019

In elektronischer Form an: Julia Hofstetter, Kommunikationsbeauftragte des Umwelt- und Gesundheitsschutzes Winterthur  . Bitte schicken Sie uns zusätzlich zum anonymisierten Text auch ein Deckblatt mit Ihren Angaben (Name, Adresse, Alter, E-Mail).

Die Kategorien

Kategorie Kinder (8 - 12 Jahre)

Kategorie Jugendliche (13-18 Jahre)

Kategorie Erwachsene (19 - 112 Jahre).

Die Preise

In jeder der drei Kategorien (Kinder, Jugendliche, Erwachsene) werden jeweils drei Texte ausgezeichnet und mit folgenden Preisen belohnt:

Alle neun Siegertexte werden auf Radio Stadtfilter vorgelesen - die Autorinnen und Autoren sprechen den Text selber (ausser sie wünschen das anders). Die Audiodateien und die Texte  werden auf der Webseite der Stadt Winterthur publiziert. Diejenigen drei der Kategorie Erwachsene erhalten eine Winterthurer Stadtführung zum Thema Glück für je 15 Personen mit reichhaltigem Apéro im Wert von jeweils 600 Franken. Die Preisträgerinnen und Preisträger der Kategorie Jugendliche erhalten je einen Breakdance-Workshop von Gorilla im Wert von 500 Franken für sich und ihre Klasse (oder 15 Freundinnen und Freunde). Die Gewinnerinnen und Gewinner der Kategorie Kinder erhalten ein Fest für ihre ganze Klasse im Wert von 500 Franken oder einen Breakdance-Workshop von Gorilla im Wert von 500 Franken für sich und ihre Klasse. Die Texte werden als illustriertes Heft gedruckt und veröffentlicht.

Der Hintergrund

Auf dem Weg zur nachhaltigen Gesellschaft gibt es drei Strategien, die sich ergänzen: Effizienz, Substitution beziehungsweise Konsistenz und als Drittes die Suffizienz. Keine der drei Strategien kommt ohne die andere aus. Bei der Effizienz geht es darum, das Gleiche mit weniger Verbrauch zu tun. Dazu gehören zum Beispiel Kühlschränke, die weniger Energie verbrauchen oder Häuser, die ausgezeichnet gedämmt sind. Bei der Substitution wird das Gleiche wie vorher gemacht einfach anders - etwa wenn Kohlestrom durch Sonnenstrom ersetzt wird. Suffizienz schliesslich erfordert einen Perspektivenwechsel und den Wandel gesellschaftlicher Einstellungen. Die Leitfrage in Sachen Suffizienz ist: „Wieviel ist eigentlich genug?“ Eine alte philosophische Frage, die in Zeiten der Klimakrise eine hochaktuelle Brisanz erhalten hat. Schon Sokrates seufzte „Wie vieles gibt es doch, das ich nicht nötig habe“ und heute wirft die Wissenschaftlerin Uta von Winterfeld Folgendes in die Runde: „Niemand soll immer mehr haben wollen müssen“.

Zum Thema Suffizienz ist auch eine Winterthurer Maturarbeit entstanden, in welcher die Schülerin Maya Hauser den Begriff und lokale Hintergründe analysiert und viel Wissen vermittelt. Die Maturaarbeit steht hier zum Download bereit.

Die Jury

Eine zweistufige Jury wählt jeweils drei Siegertexte pro Kategorie aus. Hauptjury: Daniela Janjic ( mehrfach ausgezeichnete Winterthurer Theaterautorin (z.B. Winterthurer Carl Heinrich Ernst- Kunststiftung, Werkbeitrag 2017 der Stadt Winterthur), Roman Graf. (Autor, 1978 in Winterthur geboren). Vorjury: Wolfgang Weigand (Autor, Kabarettist und Erwachsenenbildner, mit dem Werkbeitrag der Stadt Zürich ausgezeichnet), Regula Damman Bolliger (Germanistin, Prorektorin an der Kantonsschule Im Lee), Ruth Loosli (hat 2018 die vom Winterthurer Kulturmagazin Coucou verliehene Auszeichnung die „Goldene Feder" in der Kategorie „Schreibende Gans“ erhalten), Michael Stauffer (Verfasser von Erzählungen, Theaterstücken, Hörspielen, Lyrik sowie Spoken Word-Performances),(Julia Hofstetter (Kommunikationsverantwortliche, Umwelt- und Gesundheitsschutz Winterthur).

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