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Erfolg falscher Polizisten in Winterthur knapp verhindert

19.07.2018

Am Dienstag, 17. Juli 2018, wurde eine Frau in Winterthur um ein Haar Opfer von Betrügern, die sich als Polizisten ausgaben. Sie wurde glücklicherweise skeptisch und informierte die Stadtpolizei Winterthur. So konnte ein Schaden von 20 000 Franken in letzter Sekunde abgewendet werden.

Am frühen Nachmittag klingelte das Telefon einer 72-jährigen Frau im Bezirk Bülach. Es meldete sich eine hochdeutsch sprechende Frau. Sie gab an, von der Kriminalpolizei zu sein und erzählte eine abenteuerliche Geschichte: In der Umgebung habe es viele Einbrüche gegeben und dabei sei in einem Notizbuch die Adresse der Angerufenen aufgetaucht. Aus diesem Grund müsse das Vermögen der Frau gesichert werden.

Die unbekannte Täterin nutzte den guten Glauben der betagten Frau skrupellos aus und brachte sie mit viel psychologischem Geschick soweit, dass sie zu ihrer Bank ging und das Geld abheben wollte. Weil die Filiale geschlossen hatte, reiste sie nach Winterthur und hob auf einer anderen Filiale 20 000 Franken ab.

Die «Polizistin» verlangte dann, dass das Geld am Waldrand versteckt werde, damit es von Geldprüfern der Polizei überprüft werden könne, da auch die Bank nicht vertrauenswürdig sei. Die ältere Dame tat wie ihr aufgetragen und versteckte das Geld an einem vorgegebenen Ort am Waldrand. Wenig später beschlich die Frau ein ungutes Gefühl und sie informierte richtigerweise die Stadtpolizei Winterthur. Ermittler klärten die Frau auf und sicherten das Geld. Die Fahndung nach der unbekannten Täterschaft läuft.

Nachdem es vor Monaten immer wieder zu zahlreichen derartigen Anzeigen kam und die Stadtpolizei Winterthur mehrere Tatverdächtige festnahm, scheint die Betrugsmasche jetzt wieder aktuell zu werden. Denn bereits einen Tag später, am Mittwoch 18. Juli, kam es erneut zu einem Versuch mit ähnlichem Tatvorgehen.

Die Stadtpolizei Winterthur warnt daher erneut vor solchen Anrufen und rät folgendes:

  • Vorsicht vor «falschen Polizisten». Verschaffen Sie sich Sicherheit, indem Sie das Gespräch sofort beenden und bei der Polizei über die Notrufnummer 117 nachfragen, ob es diesen Polizisten bzw. diese Polizistin tatsächlich gibt.
  • Wenn Sie jemand am Telefon unter Druck setzt, legen Sie den Hörer auf. Das ist nicht unhöflich, sondern dient Ihrem Schutz.
  • Gehen Sie am Telefon nie auf eine Geldforderung ein. Halten Sie Rücksprache mit Personen aus Ihrem persönlichen Umfeld.
  • Nehmen Sie Warnungen von Bankangestellten ernst und lassen Sie deren Unterstützung zu.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an eine Ihnen unbekannte Person.

Weitere Informationen zum Thema auf www.telefonbetrug.ch.

  

  

 

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