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«Prank»: Strafanzeige statt Internet-Erfolg

01.03.2018
Am Mittwochnachmittag, 28. Februar 2018, haben junge Männer in einem Bus in Winterthur ihr Unwesen getrieben. Einer gab sich als Kontrolleur aus, ein Anderer griff später den Chauffeur an. Das Ganze sollte ein «Internet-Prank», also ein vermeintlicher «Scherz» werden, der gründlich misslang. Die beiden werden zur Anzeige gebracht.

Kurz nach 16.30 Uhr alarmierte ein Postauto-Chauffeur  die Stadtpolizei Winterthur, weil er in Winterthur-Hegi von einem jungen Mann tätlich angegangen worden sei. Sofort rückten Patrouillen aus und trafen vor Ort im Postauto auf eine Gruppe junger Männer. Gemäss ersten Erkenntnissen hat einer von ihnen sich als Billett-Kontrolleur ausgegeben und Fahrgäste kontrolliert. Als der Chauffeur dies bemerkte und ihn zur Rede stellte, mischte sich ein anderer junger Mann ein und griff den Chauffeur tätlich an. Darauf alarmierte dieser die Polizei.

Die beiden Tatverdächtigen wurden auf eine Wache gebracht und polizeilich befragt. Sie zeigten sich gegenüber der Polizei weitgehend geständig. Sie gaben an, dass das Ganze ein sogenannter «Internet-Prank» hätte  werden sollen, also ein vermeintlich lustiges Filmchen, das sie auf eine Video-Plattform hätten hochladen wollen.

Dieses Vorhaben misslang gründlich: Der falsche Kontrolleur, ein 18-jähriger Pakistani, wird wegen Amtsanmassung zur Anzeige gebracht, sein 17-jähriger Schweizer Kumpane wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte.  

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