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Der Stadtfuchs hat seine Scheu verloren

22.11.2016

In den vergangenen Wochen häufen sich bei der Stadtpolizei die Meldungen über Stadtfüchse. Dass die Stadtfüchse ihre natürliche Scheu verlieren, ist eine nicht wesensgemässe Entwicklung.

Die Stadt Winterthur ist mit ihren zahlreichen Grünflächen auch für den Fuchs ein attraktiver Lebensraum. Wie bei jedem Wildtier wird die Grösse der Population hauptsächlich durch das Nahrungsangebot beeinflusst. Zusätzlich zum bereits bestehenden Nahrungsangebot kommt es immer wieder vor, dass Füchse von Hand gefüttert werden. Durch dieses Füttern verlieren die Füchse immer mehr ihre natürliche Scheu. Solche Füchse folgen Spaziergängern auf zudringliche Weise. In einem Einzelfall drang ein Fuchs in ein Haus ein und legte sich in ein Bett. Innert Monatsfrist musste die Flur- und Umweltpolizei drei Füchse im Wohngebiet deshalb erlegen. Wahrscheinlich sind sich die Personen, welche Füchse aktiv füttern, nicht bewusst, dass aufgrund dieser Handlungen schlussendlich nur noch das Erlegen der Tiere möglich ist. Die Flur- und Umweltpolizei rät somit: Freuen wir uns an der Faszination dieser Wildtiere, zusätzliches Futter benötigen diese nicht.

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