Kopfbereich

Direkter Zugriff

Willkommen in Winterthur.

Hauptnavigation

Kinder sollen gefördert und selbstständig werden

06.01.2016

Die Umstellung von der «Lotsenfrau» zur «Schulweghilfe» hat sich bewährt. Seit dem Frühjahr 2015 werden die Kinder beim Überqueren der Strasse von der Schulweghilfe nur noch beobachtet und falls nötig unterstützt. Die Kinder sollen mehr Selbstständigkeit erlangen, indem sie alleine entscheiden, zu welchem Zeitpunkt die Strasse genug sicher ist, um diese zu überqueren. Genau so gehen die Kinder ja auch in ihrer Freizeit vor. Zudem werden die Kinder seit jeher von den Verkehrsinstruktoren bereits ab den ersten Wochen des ersten Kindergartenjahres geschult. Folgender Link www.schulweg.winterthur.ch führt direkt auf den Online-Schulwegplan. Dieser bietet Eltern und Erziehungsberechtigten Hilfestellung bei der Planung für einen sicheren Schulweg.

Inzwischen überprüften die Verkehrsinstruktion der Stadtpolizei Winterthur sämtliche 18 Schulweghilfeposten auf deren Notwendigkeit. Dabei hatte die Sicherheit für die Kinder Priorität. Gestützt auf verschiedene Kirterien und Beobachtungen wurde festgelegt, auf welche Posten verzichtet werden kann. Die Aufhebung von vier Posten ist auf Ende Sportferien 2016 geplant.

Bei der Überprüfung spielten beispielsweise die Anfahrt des Verkehrs zum Fussgängerstreifen (Sichtverhältnisse/Geschwindigkeit), die Personenfrequenz sowie die Verkehrsdichte eine zentrale Rolle. Gemäss des Konzeptes «Schulweghilfe» wird der Dienst grundsätzlich ab zehn Kindergartenschüler/innen, die komplexe Verkehrsverhältnisse antreffen, angeboten (zum Beispiel schlechte Sichtverhältnisse, schlechte Anhaltebereitschaft).

Folgende Schulweghilfeposten, welche diese Kriterin nicht erfüllen, können ohne bauliche Massnahmen aufgehoben werden:

Talhofweg
Auwiesen/Rosenaustrasse
Untere Brigger-/Agnesstrasse
Wallrüti (Busendstation)

Die Übergänge Talhofweg, Auwiesen-Rosenaustrasse und Wallrüti werden mit dem Zusatzschild «Schulweg» bzw. «Schule» ergänzt.  

Die Schulweghilfeposten werden laufend überprüft. Wo die Übergänge nachweislich unbedenklich und übersichtlich sind oder mit baulichen Massnahmen so gesichert werden können, dass sie auch von Kindergärtnern problemlos bewältigt werden können, werden sie schrittweise aufgehoben. Kritische Übergänge werden vorderhand weiter mit Schulweghilfen gesichert. Bei den verbleibenden Posten werden die Einsätze der Schulweghelferinnen auf das Schuljahr 2016/17 an die Kindergartenzeiten angepasst.

Fusszeile