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Lindstrasse - Fussgängerschutzinsel wird demontiert

22.10.2015

Um die Verkehrssicherheit, insbesondere für die Kindergartenkinder, beim Fussgängerstreifen in der Lindstrasse (auf Höhe Blatterstrasse) zu verbessern, wurde eine Fussgängerschutzinsel montiert. Beobachtungen vor Ort haben nun aber gezeigt, dass es zwischen Velofahrenden und Lastwagen zu gefährlichen Überholmanövern kommt. In einer Güterabwägung sind die städtischen Fachleute zum Schluss gekommen, dass die Schutzinsel wieder demontiert werden muss. Zu Kindergartenzeiten werden weiterhin Schulweghilfen vor Ort sein. Andere Lösungsansätze, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, werden geprüft. Schnelle Lösungen zeichnen sich leider aber nicht ab.
Die Lindstrasse ist eine stark befahrene Strasse (ca. 13‘000 Fahrzeuge pro Tag). Auf der Höhe der Blatterstrasse hat es einen Fussgängerstreifen, der zum Kindergarten Äusseres Lind führt und daher viel von Kindergärtlern benutzt wird. Der Übergang wurde in einer stadtweiten Überprüfung der Fussgängerübergänge bezüglich Verkehrssicherheit als problematisch eingestuft. Aus diesem Grund ist zu Kindergartenzeiten eine Schulweghilfe vor Ort.

Um die Sicherheit für die zu Fussgehenden, insbesondere der Kindergartenkinder, zu verbessern, wurden verschiedene Massnahmen überprüft. Eine Fussgängerschutzinsel ist eine bewährte Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Zu Fussgehende können damit die Strasse einfacher queren, da sie zuerst nur die Fahrzeuge, welche von links kommen beachten müssen. Zudem ist erfahrungsgemäss die Anhaltebereitschaft der Fahrzeuglenkenden bei Übergängen mit Schutzinsel höher. Da diese Massnahme zudem kostengünstig umsetzt werden kann, wurde in der Lindstrasse auf der Höhe der Blatterstrasse eine Schutzinseln gebaut. Andere Massnahmen wie zum Beispiel eine Lichtsignalanlage sind sehr kostenintensiv und kann daher auch nicht kurzfristig umgesetzt werden.

Beobachtungen vor Ort haben nun aber wider Erwarten gezeigt, dass es bei grossem Aufkommen von Velofahrenden zu gefährlich Überholmanövern von Lastwagen und Velofahrenden kommt. Dies ist zwar ein Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmenden, nichtsdestotrotz sind solche Situationen hochproblematisch. Städtische Fachleute haben sich die Situation vor Ort auch nochmals genau angeschaut und sind nun in einer Güterabwägung zum Schluss gekommen, dass die Schutzinsel wieder demontiert werden muss.

Damit ist zwar die problematische Situation für den rollenden Verkehr wieder entschärft, doch die Querung ist gerade für Kindergartenkinder immer noch sehr anspruchsvoll. An der Unterstützung für die Kindergartenschüler/innen durch die Schulweghilfe hätte sich so oder so nichts geändert. Es werden nun andere Lösungsansätze überprüft, um die Sicherheit zu verbessern. Schelle Lösungen zeichnen sich aber leider nicht ab.

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