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Festnahmen nach mutmasslichem Liebesbetrug

05.05.2026

Ein Rentner aus Winterthur ist Opfer eines mutmasslichen Liebesbetrugs geworden. Die Stadtpolizei Winterthur nahm zwei Tatverdächtige fest.

Der Geschädigte, ein 79-jähriger Schweizer, kam Anfang dieses Jahres in Kontakt mit zwei Frauen aus Rumänien. Diese suchten ihn zu Hause auf. In der Folge entwickelte sich rasch ein freundschaftliches bis romantisches Verhältnis.

Im Verlauf der Bekanntschaft schilderten die Frauen wiederholt finanzielle Probleme, unter anderem im Zusammenhang mit einer Hypothek, einer Operation der Mutter sowie angeblichen Notarkosten. Bei mehreren Treffen übergab der Mann insgesamt über 40'000 Franken.

Als der Geschädigte Verdacht schöpfte, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, erstattete er Anzeige bei der Stadtpolizei Winterthur.

Am Freitag, 24. April 2026, konnten nach umfangreichen Ermittlungen eine 29-jährige deutsch-rumänische Doppelbürgerin sowie ein 36-Türke, in Flagranti festgenommen werden, als sie im Begriff waren, weitere 6'500 Franken abzuholen.

Die Stadtpolizei Winterthur ermittelt wegen mehrfachen Betrugs. Die beiden Tatverdächtigen wurden der Staatsanwaltschaft zugeführt.

Die Stadtpolizei Winterthur warnt vor Liebesbetrug: Bei sogenannten Romance-Scams bauen Täterinnen und Täter gezielt emotionale Beziehungen auf, um ihre Opfer finanziell auszunutzen. Oft erfolgt die Kontaktaufnahme über soziale Netzwerke, im vorliegenden Fall kam es jedoch auch zu persönlichen Treffen. Häufig täuschen die Täterinnen und Täter finanzielle Notlagen vor, um Geldforderungen zu begründen. Die Stadtpolizei empfiehlt:

  • Seien Sie misstrauisch bei schnellen Liebesbekundungen, insbesondere bei neuen Bekanntschaften
  • Überweisen oder übergeben Sie kein Geld an Personen, die Sie kaum kennen
  • Prüfen Sie Geschichten kritisch und holen Sie eine Zweitmeinung im Umfeld ein
  • Wenden Sie sich im Zweifel frühzeitig an die Polizei

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