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Unbewilligte Demonstration in Winterthur

20.01.2026

Am Dienstagabend, 20. Januar 2026, kam es auf dem Bahnhofsplatz zu einer unbewilligten Demonstration. Die Stadtpolizei Winterthur stoppte den Umzug und löste die Kundgebung auf.

Um 18 Uhr versammelten sich rund 300 Personen am Hauptbahnhof zu einer unbewilligten Kundgebung mit dem Titel «Solidarität mit Rojava». Neben vielen kurdischen Teilnehmer:innen mischten sich auch Vertreter:innen aus dem linksextremen Umfeld unter die Demonstrierenden.

Kurz nach 18.30 Uhr formierten sich die Demonstrierenden spontan zu einem Demonstrationsumzug und bewegten sich Richtung Technikumstrasse. Um Ausschreitungen und Sachbeschädigungen zu verhindern, insbesondere nach den Ereignissen vom Vortag in Zürich, war die Stadtpolizei mit mehreren Einsatzgruppen vor Ort und stoppte den Umzug auf dem Bahnhofsplatz, dabei kam es zum Einsatz von Pfefferspray.

Die Demonstration wurde gegen 19.45 Uhr aufgelöst, die Teilnehmenden konnten den Ort verlassen. Bisher sind keine Sachbeschädigungen bekannt, es kam jedoch zu grösseren Verkehrsbehinderungen.

Im Einsatz standen neben der Stadtpolizei Winterthur die Kantonspolizei Zürich, die Transportpolizei der SBB sowie Stadtbus Winterthur und der Rettungsdienst Winterthur.

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