Eugen Del Negro
Über das Werk

Neben seiner Acrylmalerei schuf Del Negro ein vielfältiges Schaffen auf Papier – sei dies als Holzschnitt, Aquatinta, Monotypie, Stempelbild, Collage oder Zeichnung. Bei dieser Arbeit kombiniert er Malerei und Collage. Die Bildfläche setzt sich aus bemalten Papieren zusammen, die zusammen ein unbuntes Mosaikmuster ergeben. Das Bild lebt stark von Schwarzweiss-Kontrast, wie viele seiner grafischen Werke. In diesem Bild dominieren nicht die Linien, sondern die Flächen. In einem Statement von 1999 erklärte er die Triebfeder seines Schaffens wie folgt: «Mich bewegen die Ausschläge nach den verschiedensten Polen. Das kann sich äussern in gross-klein, ruhig-expressiv, schwarzweiss-farbig oder Malerei-Collage usw. Daraus entsteht Pendelenergie, die ich als Lebendigsein erfahre. Der Wechsel in Form, Material und Technik erlaubt mir zudem, mich der Routine zu entziehen. Es ergibt sich so ein zyklisches Verhalten, gleich den Naturabläufen. Als Bewohner der Landschaft habe ich diesen Rhythmus mitbekommen und fühle mich in meiner Arbeit damit identisch. Trotzt der durch diese Anschauung entstehende Vielfalt der Bildlösung ist eine Kontinuität vorhanden… Wichtig und typisch in meinem Schaffen sind zudem auch die regelmässig auftretenden schwarzweissen Bildperioden, die meist mit Dynamik angegangen werden; darauf folgen dann mit Sicherheit Zeiten, die der Farbe gehören.» Del Negro spricht vom «inneren Ort», den er immer wieder «zwingend» aufsucht. «Dieses mir eigene Vorgehen, in der gestalterischen Arbeit, das meinem Naturell entspricht, kann immer wieder befreien und woanders führen.» (lac)
Über den Künstler
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Fachstelle Kunstsammlung & Kunst-und-Bau
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