Igel

Bei uns sind Braunbrustigel heimisch. Sie sind Einzelgänger und vor allem in der Dämmerung und Nacht aktiv. Igel ernähren sich vor allem von Insekten und halten einen Winterschlaf von circa Oktober/November bis April.
Igel gefunden
Wenn Sie einen gesunden Igel entdecken, dann melden Sie die Beobachtung bitte auf stadtwildtiere.ch. Solche Meldungen aus der Bevölkerung helfen uns, die Bestände auch über längere Zeiträume abzuschätzen. Vielen Dank!
Igelstation Kollbrunn: In Kollbrunn gibt es für den Grossraum Winterthur/Tösstal eine Igelstation, die sich um geschwächte Tiere und verlassene Junge kümmert.
Igelfreundlicher Garten
Igel fressen hauptsächlich Insekten, Regenwürmern, Schnecken, Spinnen und Larven. Um ihre Nahrung zu finden, brauchen sie vielfältige Gärten mit heimischen Gehölzen und naturbelassene Wiesen. Der Igel leidet unter dem fortschreitenden Verlust naturbelassener Grünflächen und unter der Zerschneidung seines Lebensraumes. Nebst der grössten Gefahr, den Strassen, verwehren ihm auch immer mehr Mauern und Zäune den Zugang zu Gärten. Oft bleibt er auch in Maschendrahtgewebe, Beeren- und Rebnetzen hängen oder fällt in Schächte und Gruben. Der Igel braucht zudem ein trockenes Versteck für seinen Winterschlaf. Ideale Igelquartiere sind wie bereits erwähnt Laubhaufen, aber auch Holzstapel, Steinhaufen mit Hohlräumen oder liegengelassene und zu Haufen aufgeschichtete Äste vom Baumschnitt.
Ein igelfreundlicher Garten bietet den Tieren wilde Ecken, offene Wege und eine giftfreie Umgebung für den perfekten Lebensraum. Verstecke aus Totholz, Laubhaufen oder heimischen Hecken dienen ihnen tagsüber als Unterschlupf und im Winter als Schlafplatz. Auf den Einsatz von giftigem Schneckenkorn und chemischen Düngern sollte unbedingt verzichtet werden, um die lebenswichtige Insektennahrung nicht zu gefährden. Bei Trockenheit freut sich der Igel über eine flache Schale mit frischem Wasser. Milch und anderes unpassendes Futter hingegen kann tödlich sein. Auch Gefahren wie Mähroboter oder ungesicherten Teiche ohne Ausstieg sollten entschärft werden.
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Stadtgrün Winterthur
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