Worauf müssen wir uns vorbereiten?

Unser Klima verändert sich. Hitzewellen, Trockenheit und Starkniederschlag werden häufiger. Wir müssen uns an diese veränderten Bedingungen anpassen.

Schweizer Klimaszenarien

MeteoSchweiz veröffentlicht regelmässig Klimaszenarien. Sie ermöglichen einen Blick auf die die Klimazukunft der Schweiz. 

Die Auswirkungen der Klimaveränderung zeigen sich in der Schweiz besonders deutlich. Der Temperaturanstiegt ist deutlich ausgeprägter als im globalen Mittel. Auch Extremwetterereignisse werden häufiger vorkommen.

Extremere Hitze

Die Höchsttemperaturen in der Schweiz steigen stärker als die Durchschnittstemperaturen. Extreme Hitze wird häufiger und intensiver. In Städten wie Winterthur ist die zusätzliche Hitzebelastung besonders stark spürbar.

Extreme Hitze am Tag und fehlende Abkühlung in der Nacht belasten den Körper und können die Gesundheit beeinträchtigen.

Trockenere Sommer

Die Sommertemperaturen werden höher, die Verdunstung wird stärker und Sommerniederschläge gehen zurück. Die dadurch entstehende Trockenheit führt zu Ertragseinbussen in der Landwirtschaft und Waldbrandgefahr. 

Häufigerer und intensiverer Starkniederschlag

Starkniederschlag wird immer häufiger und intensiver. Die Lufterwärmung ist dafür hauptverantwortlich. Wenn die Luft um ein Grad wärmer wird, kann sie 6 bis 7 Prozent mehr Wasser speichern. Entsprechend heftiger können Niederschläge ausfallen. 

Starkniederschlag kann zu Hochwasser, Sturzfluten oder Erdrutschen führen. Diese richten grosse Schäden an.

Intensiverer Starkniederschlag und eine Abnahme des Gesamtniederschlags schliessen sich nicht gegenseitig aus. Im Sommer regnet es zwar seltener, dafür bei einzelnen Ereignissen mehr in kurzer Zeit. 

Weniger Schnee

Die Nullgradgrenze steigt immer weiter an. Auch in höheren Lagen fällt Niederschlag immer häufiger als Regen statt als Schnee. 

Klima-Risiken

Die Klimaveränderung führt zu immer mehr Risiken für die Menschen und die Natur. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) hat die Klimarisiken für die Schweiz analysiert.  

Die zunehmende Hitzebelastung ist das grösste Risiko. Sie schadet der Gesundheit und der Leistungsfähigkeit. Besonders gross ist das Gesundheitsrisiko für ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen. 

Hitze im Siedlungsgebiet

Städte sind besonders stark von Erhitzung betroffen. Grund dafür sind der hohe Versiegelungsgrad, der grosse Anteil an strahlungsabsorbierenden und -speichernden Oberflächen und die oft schlechte Durchlüftung. In Städten wie Winterthur ist es deshalb besonders wichtig, Massnahmen zu treffen, um sich an das veränderte Klima anzupassen. 

Klimaanalyse-Karten

Die Klimaanalyse-Karten auf dem Stadtplan zeigen, wo in Winterthur die Hitzebelastung besonders ausgeprägt ist. 

Lufttemperatur Nachtsituation [°C], 2 m ü. Grund, 4 Uhr
<= 13 [°C]
> 13 bis 13.5 [°C]
> 13.5 bis 14 [°C]
> 14 bis 14.5 [°C]
> 14.5 bis 15 [°C]
> 15 bis 15.5 [°C]
> 15.5 bis 16 [°C]
> 16 bis 16.5 [°C]
> 16.5 bis 17 [°C]
> 17 bis 17.5 [°C]
> 17.5 bis 18 [°C]
> 18 bis 18.5 [°C]
> 18.5 bis 19 [°C]
> 19 bis 19.5 [°C]
> 19.5 bis 20 [°C]
> 20 bis 20.5 [°C]
> 20.5 [°C]

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Umwelt- und Gesundheitsschutz

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