Legislaturziel: Wir nutzen die Vorteile als Wirtschaftsstandort gezielt

Winterthur stärkt die Voraussetzungen für eine nachhaltige Stadt- und Wirtschaftsentwicklung. Die Stadt entwickelt geeignete Wirtschaftsflächen, koordiniert die Entwicklung der Schwerpunkträume und treibt die Revision der Bau- und Zonenordnung voran. Damit schafft sie gute Rahmenbedingungen für Unternehmen, Arbeitsplätze und die Entwicklung der Stadt.
Abstraktes geometrisches Muster mit weissen Linien auf rosa Hintergrund.
© Strichpunkt

Wirtschaftsflächen profilieren und entwickeln

Geeignete Wirtschaftsflächen sind eine wichtige Voraussetzung, damit sich Unternehmen in Winterthur weiterentwickeln und neue Arbeitsplätze entstehen können. Die Wirtschaftsstrategie sieht deshalb vor, bestehende Arbeitsplatzgebiete zu sichern und gezielt weiterzuentwickeln.

Dazu werden die Winterthurer Arbeitsplatzgebiete hinsichtlich ihrer Nutzung, Qualitäten, Potenziale und Entwicklungsperspektiven untersucht. Auf dieser Grundlage werden gebietsspezifische
Profile entwickelt, die Orientierung für geeignete Nutzungen, Schwerpunkte und den Infrastrukturbedarf geben.

Die Ergebnisse dienen Grundeigentümern, Investoren und Unternehmen ebenso wie städtischen Stellen und House of Winterthur als Orientierung für die weitere Entwicklung der Wirtschaftsstandorte.

Meilensteine bis Ende 2029

  • Erarbeitung nutzbares Arbeitsinstrument mit gebietsspezifischen Informationen und Gebietstypen
  • Anwendung über das ganze Stadtgebiet bzw. sämtliche Arbeitsplatzgebiete 
  • Konkretisierung und Weiterentwicklung einzelner Arbeitsplatzgebiete

Schwerpunkträume weiterentwickeln

Die sechs Schwerpunkträume Winterthur Süd+, Zürcherstrasse+, Stadtraum Hauptbahnhof+, Wissensquartier+, Grüze+ und Oberwinterthur+ sind wichtige Entwicklungsgebiete der Stadt. Das künftige Wachstum Winterthurs soll in diesen gut erschlossenen Räumen stattfinden. Hier gibt es grosse Potenziale für zusätzliche Wohn- und Arbeitsplätze. Gleichzeitig treffen zahlreiche öffentliche
und private Vorhaben aufeinander. 

Die Stadt führt die Planungen und Projekte innerhalb der Schwerpunkträume in einem übergeordneten Gebietsmanagement zusammen. Die Planungen, Projekte und Interessen werden koordiniert und auf die Ziele von «Winterthur 2040» ausgerichtet. Die Entwicklung der Schwerpunkträume
setzt eine enge und verlässliche Zusammenarbeit zwischen der Stadt, den Grundeigentümerschaften, Investierenden und weiteren relevanten Akteurinnen und Akteuren voraus. 

Die Entwicklung der Schwerpunkträume erfolgt schrittweise und abgestimmt auf die jeweiligen Planungs- und Realisierungshorizonte.

Meilensteine bis Ende 2029

  • Winterthur Süd: Mit dem Variantenentscheid zum A1-Ausbau werden die räumlichen Rahmenbedingungen für Winterthur Süd konkretisiert. Die Testplanung für die Gebietsentwicklung wird vorangetrieben.
  • Zürcherstrasse: Das Leitbild Zürcherstrasse wird aktualisiert und die Grundlage für die Weiterentwicklung zum urbanen Stadtboulevard geschaffen.
  • Stadtraum Hauptbahnhof: Die Testplanung Stadtraum Hauptbahnhof wird abgeschlossen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für den Variantenentscheid zum Ausbau des Hauptbahnhofs sowie für die Erarbeitung des neuen Masterplans.
  • Wissensquartier: Mit der Fertigstellung der beiden neuen Laborgebäude 2027 und 2029 wird der Campus T erweitert. Gleichzeitig werden erste Massnahmen zur Aufwertung und Vernetzung der öffentlichen Räume umgesetzt respektive vorbereitet.
  • Grüze: Mit der Inbetriebnahme der Leonie-Moser-Brücke wird die ÖV-Drehscheibe Grüze ausgebaut. Die Neugestaltung des Bahnhofsumfelds und die weiteren Fuss- und Veloverbindungen werden etappenweise vorangetrieben.
  • Oberwinterthur: Die Interessen der Stadt für die Haltestelle Grüze Nord und die Weiterentwicklung des Bahnhofs Oberwinterthur werden gemeinsam mit Kanton und ZVV im Planungsprojekt «Verkehr 45» eingebracht. Ziel ist es, die Weiterplanung dieser wichtigen Vorhaben in den Beschlüssen und Planungen des Bundes zu sichern.

Bau- und Zonenordnung revidieren

Für einen attraktiven Wirtschaftsstandort braucht es geeignete Flächen und Entwicklungsmöglichkeiten für bestehende und neue Unternehmen. Die Bau- und Zonenordnung (BZO) schafft dafür verbindliche Rahmenbedingungen: Sie legt fest, wo gewerbliche Nutzungen und Arbeitsplätze möglich sind und welche baulichen Entwicklungsmöglichkeiten auf den einzelnen Grundstücken bestehen.

Massnahmenbeschrieb

Den Massnahmenbeschrieb finden Sie unter dem Legislaturziel «Wir sichern bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum» unter der Massnahme «Revision der Bau- und Zonenordnung».

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