Navigieren auf Münzkabinett und Antikensammlung

Willkommen in Winterthur.

Inhalts Navigation

Ausstellung

Ausstellung über die Münzprägung der Hunnen, Westtürken in Zentralasien.

Exil - Geld in Bewegung

Bild Legende:

 

Öffentliche Vernissage: 16. November, 18.30 Uhr

Das Münzkabinett begibt sich wegen der Renovation der Villa Bühler ins Exil und gastiert für rund 15 Monate im Museumsgebäude beim Stadthaus, an einem Ort, wo es bereits einmal 75 Jahre lang sein Zuhause hatte. Exil (lateinisch «in der Ferne weilend») kann auch Münzen und Münzherrschaften betreffen. Herrscher müssen ins Exil oder beanspruchen die Herrschaft aus dem Exil. Geldstücke wandern vom Prägeort an fremde Orte, wo sie als fremdes Geld einfliessen, gespart oder nachgebildet werden.Die Ausstellung «Exil» des Münzkabinetts Winterthur beschäftigt sich mit Situationen, in denen das «Eigene» auf das «Fremde» trifft und wo das Fremde am neuen Ort etwas Eigenes, Neues wird. Geld ist dabei ständig in Bewegung und Veränderung; es strömt in einen fremden Geldumlauf ein, es passt sich an, wird verändert oder imitiert.

Geld+Kirche - Das Kreuz der Kirche mit dem Geld

Die Kirche hatte stets ein ambivalentes Verhältnis zum Geld. Zum einen war es Motor der kirchlichen Tätigkeit: im Mittelalter war der Kirchenapparat die finanziell innovativste Verwaltung und eng mit dem Bank- und Kreditgeschäft verbunden. Gleichzeitig verknüpfte man die Erlangung des Seelenheils mit guten Werken, die auch mit Geld geleistet wurden. Die Moraltheologie dagegen sah Geld als Objekt der Schuld und Sünde und suchte mit grossem intellektuellem Aufwand nach Wegen, aus dem «bösen» Geld ein gottgefälliges «gutes» Geld zu machen. Die Ausstellung «Geld + Kirche» verfolgt verschiedene Aspekte dieses Spannungsfelds, das zahlreiche Spuren materieller Art hinterliess und Diskussionen beflügelte. Der Blick richtet sich auch in Gegenwart, denn die Mechanismen der Sühne durch Geld sind auch heute noch dieselben.

13. Mai 2017 - 15. April 2018

 

 

Weitere Informationen.

Fusszeile