Betrug
Was ist «Betrug»?
Betrug bedeutet, dass jemand eine andere Person absichtlich belügt, um einen Vorteil zu bekommen. Oft geht es dabei um Geld, persönliche Daten oder wertvolle Gegenstände.
Betrüger geben sich häufig als jemand anderes aus oder erzählen eine falsche Geschichte. Sie versuchen, Vertrauen zu gewinnen oder setzen Menschen unter Druck.
Beispiel: Eine Person erhält einen Anruf. Der Anrufer sagt, er sei Mitarbeiter der Bank. Er sagt, das Geld auf dem Konto sei nicht sicher und müsse sofort auf ein anderes Konto überwiesen werden. In Wirklichkeit handelt es sich um einen Betrüger, der an das Geld gelangen möchte.
Was sind Merkmale eines Betrugs?
Betrüger denken sich immer wieder neue Tricks aus. Deshalb ist es wichtig, typische Verhaltensweisen von Tätern zu kennen. So kann man sich und andere besser schützen.
Typische Situationen und Merkmale von einem Betrug
Typische Situationen und Merkmale von einem Betrug
Typisches Verhaltensmuster eines Betrügers / einer Betrügerin: Betrüger versuchen oft, Menschen unter Druck zu setzen, Vertrauen aufzubauen oder ihnen Angst zu machen, damit sie schnell handeln. Sie geben sich häufig als vertrauenswürdige Personen aus und fordern Geld oder persönliche Daten, oft mit der Bitte, alles geheim zu halten. Wer ruhig bleibt, nichts überstürzt und im Zweifel nachfragt, kann sich besser vor Betrug schützen.
Typische Betrugssituationen: Diese entstehen oft plötzlich und wirken dringend oder glaubwürdig. Zum Beispiel meldet sich jemand per Telefon oder Nachricht und gibt sich als Bank, Polizei oder Verwandter aus. Es wird behauptet, es gebe ein Problem oder eine Notlage, und man soll sofort Geld überweisen oder persönliche Daten preisgeben. In solchen Momenten ist es wichtig, ruhig zu bleiben, nichts zu überstürzen und die Angaben immer zu überprüfen.
- Typische Opfermerkmale: Betrugsopfer sind oft Menschen, die schnell vertrauen, anderen helfen wollen oder sich in Stresssituationen leicht unter Druck setzen lassen. Auch Personen, die wenig Erfahrung mit Betrug haben oder sich unsicher fühlen, erkennen Warnzeichen manchmal nicht sofort. Betrüger nutzen das aus.
Betrugsarten
In allen Bereichen unseres Lebens können wir betrogen werden. Ob am Telefon, im Internet oder im Alltag. Die Methoden ändern sich immer wieder. Deshalb ist es wichtig, die häufigsten Betrugsarten zu kennen. Wir listen hier die wichtigsten Punkte auf.
Internetbetrug
Phishing
Phishing
Dabei versuchen Betrüger, über gefälschte Nachrichten oder Webseiten an persönliche Daten zu kommen. Diese Nachrichten sehen oft so aus, als kämen sie von einer Bank, einem Online-Shop oder einem bekannten Unternehmen. Die Person wird aufgefordert, auf einen Link zu klicken und dort Passwörter, Bankdaten oder Sicherheitscodes einzugeben.
Ziel ist es, diese Daten zu stehlen und damit zum Beispiel Konten zu übernehmen oder Geld zu missbrauchen.
Beispiel: Man bekommt eine E-Mail, die aussieht, als wäre sie von der Bank. Darin wird man aufgefordert, sich sofort einzuloggen, weil sonst das Konto gesperrt wird. Der angefügte Link führt aber auf eine gefälschte Seite, woraufhin die Betrüger das Konto übernehmen.
Online-Handel-Betrug
Online-Handel-Betrug
Dabei werden Menschen beim Einkaufen im Internet getäuscht. Betrüger betreiben zum Beispiel gefälschte Online-Shops oder verkaufen Produkte, die es gar nicht gibt. Oft sehen die Webseiten sehr echt aus und die Preise wirken besonders günstig. Nach der Zahlung wird die Ware jedoch nie geliefert oder es kommt ein falsches oder minderwertiges Produkt an.
Ziel ist es, dass Käufer Geld überweisen, ohne die versprochene Ware zu erhalten.
Beispiel: Man bestellt ein Handy in einem vermeintlich echten Online-Shop, bezahlt im Voraus, aber das Paket kommt nie an.
Social-Media Betrug
Social-Media Betrug
Dabei nutzen Betrüger soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook oder TikTok, um Menschen zu täuschen. Sie erstellen gefälschte Profile oder übernehmen echte Konten, um als vertrauenswürdige Person zu wirken. Oft bauen sie zuerst Kontakt auf, schreiben freundlich und versuchen Vertrauen zu gewinnen. Danach schicken sie zum Beispiel falsche Gewinnspiele, gefährliche Links oder bitten plötzlich um Geld.
Ziel ist es meist, an Geld oder persönliche Daten zu kommen, zum Beispiel Passwörter oder Bankinformationen. Viele Opfer merken erst spät, dass etwas nicht stimmt, weil die Nachrichten von bekannten Personen zu kommen scheinen.
Beispiel: Jemand bekommt auf Instagram eine Nachricht von einem angeblichen Freund. Das Konto wurde aber gehackt. Die Person schreibt freundlich und erzählt, sie habe ein Problem im Ausland und brauche dringend Geld für eine Hotelrechnung.
Abonnement Fallen
Abonnement Fallen
Dabei werden Personen im Internet dazu gebracht, unbemerkt ein kostenpflichtiges Abonnement abzuschließen. Oft wirken die Angebote zuerst kostenlos, zum Beispiel Tests, Gewinnspiele oder Downloads. Im Kleingedruckten steht jedoch, dass man nach kurzer Zeit ein Abo eingeht und regelmäßig Geld bezahlen muss.
Beispiel: Jemand meldet sich auf einer Webseite für einen kostenlosen Test oder ein Gewinnspiel an und gibt seine Daten ein. Später bekommt er eine Rechnung, weil er unbemerkt ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen hat.
Finanzbetrug
Anlage- und Investmentbetrug
Anlage- und Investmentbetrug
Bei einem Anlage- und Investmentbetrug versuchen Betrüger Menschen mit scheinbar guten Geldanlagen zu locken. Zuerst werden sie über Werbung oder direkte Kontakte aufmerksam gemacht. Danach bauen die Betrüger Vertrauen auf, indem sie sehr seriös wirken und oft sogar falsche Gewinne zeigen.
Wenn die Person Geld einzahlt, sieht es am Anfang manchmal so aus, als würde sie tatsächlich Gewinn machen. Dadurch wird sie ermutigt, noch mehr Geld zu investieren. Sobald es um eine Auszahlung geht oder kein weiteres Geld mehr überwiesen wird, brechen die Betrüger den Kontakt ab oder die Plattform verschwindet. Das eingezahlte Geld ist dann verloren.
Beispiel: Jemand wird über eine Online-Werbung auf eine angeblich sichere Investment-Plattform aufmerksam. Nach einem Gespräch mit einem «Berater» zahlt er zuerst eine kleine Summe ein und sieht im Konto scheinbar schnell wachsende Gewinne. Daraufhin wird er dazu überredet, immer mehr Geld zu investieren, um noch höhere Gewinne zu erzielen. Als er später sein Geld auszahlen möchte, ist die Plattform nicht mehr erreichbar und der Kontakt zu den Beratern abgebrochen.
Zahlungsbetrug
Zahlungsbetrug
Dabei nutzen Betrüger gestohlene oder gefälschte Zahlungsdaten, um Geld zu stehlen oder Einkäufe zu tätigen. Das kann zum Beispiel über Kreditkarten, Bankkonten oder Online-Zahlungssysteme passieren. Oft merken die Betroffenen zuerst nichts, weil die Zahlungen unauffällig sind, echt aussehen und erst später auffallen.
Beispiel: Jemand stiehlt die Kreditkartendaten einer Person und kauft damit online mehrere Produkte, ohne dass die Person etwas davon weiss. Erst später entdeckt sie die unbekannten Abbuchungen auf ihrem Konto.
Vorschuss- und Geldtransferbetrug
Vorschuss- und Geldtransferbetrug
Dabei täuschen Betrüger vor, dass jemand bald Geld, einen Gewinn oder einen anderen grossen Vorteil bekommt. Um diesen angeblichen Betrag zu erhalten, soll die Person vorher aber eine Zahlung leisten oder Geld weiterüberweisen, zum Beispiel für Gebühren, Steuern oder «Bearbeitungskosten«. In Wirklichkeit gibt es diesen Vorteil gar nicht, und das gezahlte Geld ist verloren. Oft wird der Druck erhöht, damit man schnell bezahlt und nicht nachfragt.
Beispiel: Jemand erhält eine Nachricht, dass er eine grosse Geldsumme aus dem Ausland geerbt hat. Bevor das Geld ausgezahlt werden kann, soll er angebliche Gebühren für Anwälte und Behörden im Voraus bezahlen. Nach der Überweisung bricht der Kontakt ab und das versprochene Geld wird nie ausgezahlt.
Money Mules
Money Mules
Money Mules sind Personen, die dazu gebracht werden, Geld auf ihrem eigenen Bankkonto zu empfangen und weiterzuleiten. Kriminelle nutzen sie, um Geld aus Straftaten weiterzuleiten und dessen Herkunft zu verschleiern.
Die Anwerbung erfolgt häufig über soziale Medien, Nachrichten oder angebliche Jobangebote. Dabei wird zum Beispiel ein einfacher Nebenverdienst versprochen. Die Person soll Geld auf ihrem Konto empfangen, einen kleinen Teil davon behalten und den Rest auf ein anderes Konto überweisen.
Nicht immer ist den betroffenen Personen bewusst, dass sie damit Kriminelle unterstützen. Wer sein Konto für solche Zahlungen zur Verfügung stellt, kann jedoch selbst in rechtliche Schwierigkeiten geraten.
Beispiel:
Sie erhalten online ein Jobangebot. Ihre Aufgabe besteht darin, Zahlungen von Kunden auf Ihrem eigenen Bankkonto zu empfangen. Sie dürfen zehn Prozent des Geldes als Lohn behalten und sollen den Rest auf ein anderes Konto überweisen. Tatsächlich stammt das Geld aus einem Betrug und Ihr Konto wird genutzt, um es weiterzuleiten.
Täuschungsbetrug
Identitäts- und Autoritätsbetrug
Identitäts- und Autoritätsbetrug
Dabei geben sich Betrüger als andere Person aus, zum Beispiel als Familienmitglied (z.B. beim Enkel-Trick) oder als Freund, oder auch als offizielle Stellen wie Bank oder Polizei. Sie nutzen dieses falsche Vertrauen, um Geld oder persönliche Daten zu bekommen. Oft wirken die Nachrichten oder Anrufe sehr glaubwürdig und setzen die betroffene Person unter Druck, schnell zu handeln.
Beispiel: Jemand erhält einen Anruf von einer angeblichen Bankmitarbeiterin, die sagt, das Konto sei gehackt worden. Sie fordert dazu auf, einen Sicherheitscode oder Zugangsdaten zu nennen, damit das Konto «gesichert» werden könne.
Notfallbetrug
Notfallbetrug
Dabei geben sich Betrüger als eine bekannte oder vertrauenswürdige Person aus und behaupten, es gebe eine dringende Notlage. Ziel ist es, Druck zu machen, damit schnell Geld geschickt wird, ohne lange nachzudenken oder nachzufragen. Häufig wird eine emotionale Geschichte genutzt, zum Beispiel ein Unfall, eine Festnahme oder ein gestrandeter Aufenthalt im Ausland.
Beispiel: Jemand erhält eine Nachricht von einer angeblichen Tochter oder einem Sohn, der schreibt, er sei im Ausland gestrandet und habe sein Handy verloren. Die Person bittet dringend um Geld für ein Hotel oder ein Flugticket und sagt, es müsse sofort bezahlt werden.
Telefonbetrug
Telefonbetrug
Telefonbetrug ist eine Betrugsmasche, bei der Täter versuchen, ihre Opfer durch Anrufe zu täuschen und zu einer unüberlegten Handlung zu bewegen. Dabei geben sie sich häufig als vertrauenswürdige Personen oder Vertreter von Behörden, Banken, Unternehmen oder Angehörigen aus. Ziel ist es, an Geld, Wertsachen oder sensible Informationen zu gelangen. Oft setzen die Täter ihre Opfer mit erfundenen Geschichten, Zeitdruck oder emotionalem Druck unter Zugzwang.
Beispiel: Jemand erhält einen Anruf von einer unbekannten Person, die behauptet, ein naher Angehöriger zu sein. Der Anrufer schildert eine angebliche Notlage und bittet dringend um finanzielle Hilfe. Das Opfer wird aufgefordert, Bargeld oder Wertsachen an eine fremde Person zu übergeben oder einen Geldbetrag zu überweisen. Tatsächlich handelt es sich um einen Telefonbetrug – in diesem Fall um den sogenannten Enkeltrick.
Liebesbetrug (Romance-Scam)
Liebesbetrug (Romance-Scam)
Dabei erstellen Betrüger falsche Profile auf Dating-Apps, sozialen Netzwerken oder Messenger-Diensten und geben sich als attraktive, sympathische und vertrauenswürdige Person aus. Sie beginnen oft sehr freundlich und aufmerksam zu schreiben und bauen über Wochen oder sogar Monate eine scheinbare Liebesbeziehung auf. Dabei vermeiden sie meistens persönliche Treffen und finden immer Ausreden, warum das nicht möglich ist.
Mit der Zeit gewinnen sie starkes Vertrauen und eine emotionale Bindung. Wenn sie merken, dass die Person ihnen glaubt, erfinden sie eine Notlage – zum Beispiel Krankheit, Unfall, Probleme im Ausland oder fehlendes Geld für eine Reise. Dann bitten sie um Geldüberweisungen oder Hilfe.
Beispiel: Jemand lernt über eine Dating-App oder soziale Medien eine Person kennen, die sich als liebevoller Partner ausgibt und sehr schnell Vertrauen aufbaut. Die Person schreibt täglich, macht viele Komplimente und wirkt sehr interessiert. Nach einigen Wochen oder Monaten behauptet sie plötzlich, in einer Notlage zu sein, zum Beispiel im Ausland festzustecken, einen Unfall gehabt zu haben oder dringend Geld für eine Behandlung zu brauchen. Dann bittet sie um eine Überweisung oder andere finanzielle Hilfe.
Nach einem solchen Betrugsversuch ist es wichtig, aufmerksam zu bleiben. Es kann vorkommen, dass weitere Kontaktversuche erfolgen und sich Personen unter einer anderen Identität melden.
Funktioniert die Masche nicht, oder wird der Kontakt abgebrochen, so versuchen die Betrüger, sich als angebliche Firmen, Anwälte oder Behörden auszugeben, um so mit weiteren Tricks an mehr Geld zu gelangen.
Identitätsbetrug
Account- Übernahme
Account- Übernahme
Betrüger verschaffen sich Zugang zu fremden Konten, zum Beispiel zu E-Mail-, Social-Media- oder Bankkonten. Das gelingt ihnen oft, weil Personen auf gefälschten Webseiten ihre Zugangsdaten eingeben, dasselbe Passwort für mehrere Konten nutzen oder zu einfache Passwörter wählen.
Mit dem gestohlenen Zugang sperren die Betrüger die betroffene Person aus oder nutzen das Konto unbemerkt weiter. Sie verschicken Nachrichten im Namen der betroffenen Person, lesen persönliche Daten aus oder verlangen Geld. Die betroffene Person merkt davon meist erst etwas, wenn sie keinen Zugriff mehr auf ihr Konto hat oder verdächtige Aktivitäten entdeckt.
Beispiel: Eine Person gibt ihre Zugangsdaten auf einer gefälschten Login-Seite ein. Die Betrüger:innen melden sich damit beim echten Konto an und verschicken Nachrichten im Namen der betroffenen Person.
Bestell- und Vertragsbetrug
Bestell- und Vertragsbetrug
Betrüger nutzen die Daten einer anderen Person, ohne dass diese es weiss. Mit diesen Daten bestellen sie Waren im Internet oder schliessen Verträge ab, zum Beispiel für Handys oder Abos. Die Rechnung bekommt dann die betroffene Person, obwohl sie nichts bestellt hat. Oft merkt man den Betrug erst später durch Mahnungen oder Rechnungen.
Beispiel: Jemand nutzt die Daten einer Person und bestellt damit ein teures Handy im Internet. Die betroffene Person bekommt später die Rechnung für etwas, was sie nie gekauft hat.
Wie können Sie sich vor Betrug schützen?
Betrüger nutzen viele verschiedene Wege, um Menschen zu täuschen. Sie rufen an, schreiben Nachrichten, verschicken E-Mails oder suchen den direkten Kontakt. Auch wenn sich die Methoden unterscheiden, haben viele Betrugsversuche eines gemeinsam: Die Täter versuchen Vertrauen aufzubauen, Unsicherheit zu schaffen oder ihre Opfer unter Druck zu setzen.
Mit Aufmerksamkeit und einigen einfachen Verhaltensregeln können Sie das Risiko verringern, Opfer eines Betrugs zu werden.
Nehmen Sie sich Zeit
Betrüger möchten oft, dass Sie schnell handeln. Sie erzählen von falschen Notfällen, drohen mit Folgen oder versprechen Vorteile. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Beenden Sie ein Gespräch, wenn Sie unsicher sind und nehmen Sie sich Zeit, die Situation zu prüfen.
Prüfen Sie Informationen und Personen
Seien Sie vorsichtig bei unerwarteten Anrufen, Nachrichten oder Besuchen. Fragen Sie nach, wer die Person ist und warum sie Kontakt mit Ihnen aufnimmt. Rufen Sie bei Unsicherheit selbst bei der bekannten Stelle oder Person zurück - verwenden Sie dafür aber nur eine Ihnen bekannte Telefonnummer.
Seien Sie vorsichtig bei Geldforderungen
Überweisen Sie kein Geld und geben Sie keine Wertsachen heraus, wenn Sie nicht sicher wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Polizei, Banken oder andere Institutionen verlangen keine vertraulichen Daten oder Geldübergaben auf diese Weise.
Sprechen Sie darüber
Betrüger setzen oft darauf, dass ihre Opfer niemandem erzählen, was passiert ist. Sprechen Sie mit Ihrer Familie, Freunden oder einer Vertrauensperson, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt. Gemeinsam lässt sich ein Betrugsversuch leichter erkennen.
Melden Sie verdächtige Situationen
Wenn Sie unsicher sind oder einen Betrugsversuch vermuten, holen Sie sich Unterstützung. Wenden Sie sich an eine Vertrauensperson oder an die Polizei.
Wichtig: Betrüger können sehr überzeugend auftreten. Vorsicht und Nachfragen sind kein Zeichen von Misstrauen, sondern helfen dabei, sich selbst und andere zu schützen.
Ihnen kommt etwas komisch vor? Was können Sie tun?
Wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, sollten Sie sich nicht schämen, die Polizei zu informieren. Betrüger gehen oft sehr geschickt und überzeugend vor – deshalb kann jeder Mensch Opfer werden. Die Polizei nimmt jede Meldung von Betrug oder Betrugsversuchen ernst und ist für Betroffene da. Sie hört sich den Fall an, nimmt die Anzeige auf und hilft dabei, die Situation zu klären.
Dabei sammelt sie wichtige Informationen und Beweise wie Nachrichten, E-Mails oder Zahlungsdaten. Diese werden sorgfältig ausgewertet, um mögliche Täter zu finden und Zusammenhänge mit anderen Fällen zu erkennen.
Es ist wichtig, Betrugsfälle der Polizei zu melden, denn auch versuchter Betrug ist strafbar. Jede Meldung hilft dabei, Täter zu erkennen, weitere Betrugsversuche zu verhindern und andere Menschen zu schützen. Ob verlorenes Geld zurückgeholt werden kann, ist dabei nicht immer sicher. Sie können sich jederzeit unter der Nummer 117 melden.
Meldestellen für Betrugsopfer
Für diesen Inhalt zuständig
Stadtpolizei
Standort Stadtpolizei
Standort Stadtpolizei
Öffnungszeiten
| Montag–Mittwoch | 08.00-17.00 Uhr |
| Donnerstag | 08.00-18.00 Uhr |
| Freitag | 08.00-17.00 Uhr |
Sie können in einigen Fällen auch online Anzeige erstatten: Suisse ePolice – der Schweizer Online-Polizeiposten (suisse-epolice.ch)
Dringende Anzeigen werden an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr entgegengenommen.
Im Notfall 117 anrufen.
Standort Verwaltungpolizei
Standort Verwaltungpolizei
Öffnungszeiten
| Montag–Freitag | 07.30–12.00, 13.30–17.00 Uhr |
Vor Feiertagen bis 16.00 Uhr besetzt.
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