Grünanlagen in Töss

Stadtgrün Winterthur pflegt und unterhält 90 öffentliche Grünanlagen sowie 165 Spielplätze auf dem gesamten Stadtgebiet. Hier eine Auswahl in Töss. Die vollständige Liste ist im Stadtplan abrufbar.

Freiestrasse

Der schlichte «Pocket Park» mit kleinen, organisch-geschwungenen Grünflächen, Formhecken, Kiesplatz und einem Ruhepodest aus Holz ist ein kleiner ruhender Pol an einem Ort, wo rundherum viel los ist. Eine blaue Hügellandschaft, welche mit dem Trottinett umkurvt oder überrannt werden darf, setzt einen farbigen und gestalterischen Akzent. In unmittelbarer Nachbarschaft säumt eine alte, besonders intakte Baumreihe aus Linden den lärmigen Gleisraum und mehrere grosse, reich begrünte Pflanz-Sitzbank-Kombinationen aus Winterthurer Holz laden zum Verweilen und Plaudern ein. Ein kleiner Spielplatz bei der Siedlung vis-à-vis bietet Spiel und Spass für Kleinkinder.

Park mit Baum, Sitzbank und blauem Hügel vor einem Gebäude.
© Stadtgrün Winterthur

Gustavstrasse

Der Spielplatz Gustavstrasse mit kleinem Hängebrückenparcours, einem Wackel-Boot, einem Sandhaufen, verschiedenen weiteren Spielgeräten und einer Fussballwiese liegt etwas versteckt zwischen Häuserblocks. Eingeweiht wurde die Grünanlage 1951. Sie geht auf eine Einzelinitiative einer Anwohnerin zurück, die mit dem Wunsch nach einem Spielplatz im Quartier beim damaligen Bauamt vorstellig wurde. Aus der Einzelinitiative wurde ein Engagement des ganzen Quartiers. In einem Artikel im «Landboten» stand, dass «sämtliche Männer der Umgebung» nach Start der Bauarbeiten abends mit Pickeln, Schaufeln und Schubkarren auftauchten und mithalfen, bis der Platz nur noch von den Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei besät werden musste. 2018 wurde die Anlage letztmals saniert. 

Spielplatz mit Bäumen und Wohnhäusern im Hintergrund.
© Stadtgrün Winterthur

Hündlerstrasse

Die kleine Grünanlage an der Hündlerstrasse im Dättnau liegt am Waldrand und bietet Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Familien. Es hat eine Spielwiese mit Fussballtoren, einen grossen Spielturm, Mini-Reckstangen, eine Netzschaukel und Picknicktische unter schattenspendenden Bäumen Der Spielplatz samt Spielgeräten wurde 2009 auf Wunsch des Quartiervereins erstellt und ist im Herbst 2024 unter Berücksichtigung der bestehenden Bäume gesamterneuert worden.

Kinderspielplatz mit Klettergerüst und Rutsche, umgeben von Bäumen.
© Stadtgrün Winterthur

Nägelsee Quartieranlage

In der Quartieranlage Nägelsee mit Abenteuerspielplatz erwarten diejnigen, die es wild und kreativ mögen, Holzhütten, Höhlen, eine Seilbahn und diverse Kletter- und Rutschmöglichkeiten. Auf dem 5000 Quadratmeter grossen Areal gibt es aber auch einen Sportplatz mit Fussballtoren und Basketballkörben, Grillstellen und ein Holzlager. Das Spielplatzhaus mit Küche und grossem Vordach ist Austragungsort der Aktivitäten des Quartiervereins Nägelsee. Bei diesem kann der Mehrzweckraum mit Platz bis zu 90 Personen für private Anlässe gemietet werden.  

Die Entstehung der Quartieranlage hängt mit dem Bau der Autobahn durch das Schlosstal ab 1964 zusammen. Der Fussballplatz, mehrere Wohnhäuser und verschiedene Tummelplätze mussten damals weichen und das Quartier wurde fast gänzlich vom Wald abgeschnitten. Schnell wurde der Ruf nach einer Freizeitanlage laut und eine Spielplatzkommission wurde gegründet. 1975 konnte der Sport- und Spielplatz eingeweiht werden. Ein Jahr später kam das Spielplatzhaus dazu. Dieses wurde 1995 durch ein grösseres ersetzt. 

Holzspielhaus in einem bewaldeten Park.
© Stadtgrün Winterthur

Grünanlage Reformierte Kirche Töss

Die ruhig gestaltete Grünanlage rund um die reformierte Kirche Töss mit alten Bäumen, zahlreichen Parkbänken und grosszügigen Rasenflächen ist ein Freiraum mitten im Quartierr.

Die reformierte Kirche Töss wurde 1855 gebaut, nachdem die Kirche des ehemaligen Klosters Töss nicht mehr genutzt werden konnte. Die Firma Rieter hatte das Klostergelände gekauft und baute dort ihre Maschinenfabrik. Das einstige Winzerdorf Töss veränderte sich zum Arbeiterstadtteil. Jahr für Jahr wurde es enger im Dorfkern von Töss. 1876 folgte die Eröffnung des Bahnhofs unmittelbar neben der Kirche – 1891 das Schulhaus Gutenberg. 1899 wurde der Friedhof in das neu entstehende Quartier Nägelsee verlegt. Auf dem ehemaligen Friedhof bei der Kirche entstand die heutige Grünanlage. Im Jahr 1926 übergab der Kanton Zürich die Kirche an die Kirchgemeinde Töss und die Stadt Winterthur übernahm den grössten Teil des Platzes um die Kirche. Anlass für den Wechsel waren dringend nötige Unterhaltsarbeiten, für die der Kanton nicht mehr aufkommen wollte. 

Kirche mit Turm umgeben von Bäumen.
© Stadtgrün Winterthur

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Hündlerstrasse Anlage
Gustavstrasse Anlage
Freiestrasse Anlage
Grünanlage Reformierte Kirche Töss
Nägelsee Anlage

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