Areal Obertor, Hofgestaltung

Projektübersicht
Der grosse Innenhof zwischen Obertor und Badgasse soll grün und öffentlich zugänglich werden. Das Siegerprojekt «Mosaico», das 2025 vorgestellt wurde, sieht auf dem ehemaligen Polizei-Parkplatz ein Band aus bunt gestreifter Pflästerung, einen runden Brunnen und Platz für Begegnung und Aufenthalt vor. Die Umsetzung könnte 2027 erfolgen.
Das wird erreicht
- Öffnung der Innenhöfe für die Öffentlickeit
- Einheitliche, einladende Gestaltung
- Schwammstadt-Elemente und Re-Use (Pflästerung)
- Begrünung, zwei Bäume und ein Brunnen
Aktueller Stand
Wettbewerb | September 2024 bis April 2025 |
Öffentliche Ausstellung | Juni 2025 |
Projektierung | Offen |
Umsetzung | Offen |
Details zum Projekt
Mit dem Wegzug der Stadtpolizei in den Neubau an der Obermühlestrasse wurden Ende 2022 mehrere städtische Liegenschaften am Obertor frei. Diese werden umfassend saniert oder im Baurecht vergeben und weiterentwickelt. Der Innenhof, der jahrzehntelang durch die Stadtpolizei als Abstellfläche genutzt wurde, wird in diesem Zuge öffentlich zugänglich und schafft eine Verbindung zwischen Obertor und Badgasse.
Für die Neugestaltung des Hofs wurde 2024 ein Wettbewerb durchgeführt. Das Siegerprojekt «Mosaico» gliedert den verwinkelten Hof, indem es als prägendes Gestaltungselement einen auffälligen, quer gestreiften Bodenbelag aus unterschiedlichen Pflästerungen einsetzt, der sich vom Obertor zur Badgasse zieht.
Beidseits gesäumt wird dieses Band von Grünflächen und öffentlichen und halböffentlichen Aufenthaltsbereichen. Blickfang im belebteren Teil des Hofes nahe der Badgasse wird ein runder, flacher Brunnen aus geschliffenem Recycling-Beton. Er dient als als Treffpunkt, Spiel- und Sitzgelegenheit und sorgt im Sommer für Abkühlung.
Wo immer möglich werden Flächen zur Hitzeminderung entsiegelt und begrünt. Die Pflästerung soll soweit möglich aus vor Ort vorhandenen oder anderswo in der Stadt ausgebauten Steinen bestehen. Dank offener Fugen kann das Regenwasser vor Ort versickern. Rücksicht genommen wird hier, inmitten der Altstadt, auch auf die Archäologie: Um mögliche Fundstellen nicht zu beschädigen, wird nicht tiefer als 30 Zentimeter abgegraben. Ausnahmen sind zwei Baumpflanzungen. Die bestehenden Bäume werden erhalten und integriert.
Team - Siegerprojekt «MOSAICO»
Landschaftsarchitektur (Federführung) | atelierLF GmbH, Zürich |
Ingenieurwesen | Synaxis AG, Zürich |
Projektadresse
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Amt für Städtebau
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