Hitzecheck für die Lokstadt

Das Amt für Städtebau hat für die Lokstadt eine computergestützte Klimamodellierung durchführen lassen. Sie zeigt, wie die Gestaltung von Gebäuden und Freiraum die Aussentemperaturen an heissen Sommertagen beeinflusst. Die Studie entstand im Rahmen des Programms Smart City Winterthur.

Die Modellierung zeigt: Der aktuelle Planungsstand der Lokstadt ist relativ positiv zu bewerten. Die dicht gebauten hohen Gebäude verschatten sich gegenseitig. Im Aussenraum gibt es nur wenige Bereiche, die sich stark aufheizen. Die vielen Bäume – etwa am Dialogplatz – tragen durch Verschattung und Verdunstungskühle zu einem angenehmen Lokalklima bei. Auch Trinkbrunnen, Wasserspielplatz und der schattenspendende Pavillon verbessern die Aufenthaltsqualität an heissen Sommertagen. Stark besonnte Asphaltflächen und nicht begrünte Dächer der Bestandeshallen heizen sich jedoch stark auf.

Die Erkenntnisse fliessen in die weitere Planung ein. Geprüft werden unter anderem zusätzliche Baumstandorte sowie mehr helle, versickerungsfähige Flächen anstelle von Asphalt. Die Modellierung liefert auch wertvolle Hinweise für die hitzeverträgliche Gestaltung anderer Stadtgebiete.

Drei bunte Wärmekarten in quadratischer Anordnung.
Klimamodellierung Lokstadt zu drei Szenarien der Freiraumgestaltung - in den orangen und roten Bereichen ist die Hitzebelastung gross
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