Masterplan Grüze Süd

Der Masterplan Grüze Süd befasst sich mit dem rund dreizehn Hektar grossen Arbeitsgebiet zwischen der St. Gallerstrasse und der Grüzefeldstrasse. Er entwirft exemplarisch ein mögliches Zukunftsbild für ein lebendiges Arbeitsquartier und dient als qualitätssichernder Orientierungsrahmen für den bevorstehenden Transformationsprozess.
Architekturmodell einer Stadt mit Gebäuden und Bäumen.
Mögliche Entwickungen im Arbeitsplatzgebiet Grüze Süd zwischen Grüzefeldstrasse (im Vordergrund) und St. Gallerstrasse. In der Bildmitte die neue Hannes--W.-Keller-Strasse.
© KCAP

Übersicht

Skizziert wurden im Masterplan die gewünschten Nutzungen. Im Vordergrund stehen produzierendes Gewerbe, technologieorientierte Unternehmen und ergänzende arbeitsplatzbezogene Nutzungen. Bestehende Unternehmen sollen sich weiterentwickeln können, aber auch Start-ups und Unternehmen angesiedelt werden, die das Innovations- und Technologieökosystem stärken. Auch Wohnnutzungen sind je nach Lage möglich, spielen insgesamt jedoch eine untergeordnete Rolle.

Das ist geplant

  • Einheitliche Grundhöhe von rund 30 Metern, akzentuiert durch gezielt platzierte Hochpunkte mit Höhen zwischen 45 und 60 Metern
  • Begrünte Strassenräume (wo möglich mit Bäumen verschattet)
  • Kleinere Plätze und Pocketparks als vielseitige Freiflächen
  • Hannes-W.-Keller-Strasse als neue Nord-Süd-Achse: verbindet Bahnhof Grüze mit dem Sportpark Deutweg als Bustrasse sowie Velo- und Fussverbindung
  • Erdgeschossnutzungen entlang der Hannes-W.-Keller-Strasse

Details zur Planung

Aus städtebaulicher Sicht wird ein klares und zugleich flexibles Konzept verfolgt. Vorgesehen ist eine einheitliche Grundhöhe von rund 30 Metern, die durch gezielt platzierte Hochpunkte mit Höhen zwischen 45 und 60 Metern akzentuiert wird. Dadurch erhält das Gebiet eine markante und identitätsstiftende Silhouette.

Die Gestaltung des öffentlichen und privaten Aussenraums erfolgt flexibel und orientiert sich an den jeweiligen betrieblichen Anforderungen. Die Strassenräume sollen begrünt und, wo möglich, mit Bäumen verschattet werden, zugunsten von Aufenthaltsqualität und Stadtklima. Kleinere Plätze und Pocketparks schaffen vielseitige Freiflächen in «Grüze Süd».

Der Masterplan widmet sich auch der Verkehrserschliessung. Eine zentrale Rolle spielt die Hannes-W.-Keller-Strasse. Als neue Nord-Süd-Achse verbindet sie den Bahnhof Grüze – einschliesslich der neuen Leonie-Moser-Brücke – mit dem Sportpark Deutweg. Sie ist einerseits eine wichtige Bustrasse, andererseits eine Velo- und Fussverbindung, entlang der auch Erdgeschossnutzungen angesiedelt werden sollen.

Der Masterplan ist kein bereits fertiggestelltes Projekt, das morgen gebaut wird. Er bietet aber ein tragfähiges Gerüst für die flexible und etappenweise Entwicklung und Aufwertung dieses Gebiets, die bereits begonnen hat.

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