Masterplan Bahnhof Oberwinterthur

Übersicht
Der Bahnhof Oberwinterthur ist der drittwichtigste der Stadt. Stadträumlich fristet er aber ein Schattendasein. Er ist durch die Frauenfelderstrasse sowohl vom historischen Dorfkern wie auch vom kommerziellen Zentrum von Oberwinterthur beim Römertor getrennt. Mit dem Quartier Neuhegi ist er durch dezentrale und unattraktive Unterführungen verbunden. Das Gebiet bietet aber viel Potenzial: Die räumliche Entwicklungsperspektive Winterthur 2040 hat das Umfeld des Bahnhofs Oberwinterthur als einen von sechs Schwerpunkträumen definiert. Die SBB plant einen Umbau und eine Aufwertung des Bahnhofs im Rahmen des Ausbauschritts 2035. Dies wurde zum Anlass genommen, in einem gemeinsamen Prozess von Stadt und SBB einen Masterplan für den Bahnhof Oberwinterthur zu erarbeiten.
Das ist geplant
Die vielversprechendste der geprüften Varianten sieht Folgendes vor:
- Zwei neue Bahnhofsplätze beidseits der Gleise, verbunden durch eine Gleisquerung südlich der heutigen Unterführung.
- Die Quartiere Oberwinterthur und Hegi werden durch einen attraktiven Freiraum verbunden.
- Beidseitige Bushaltestellen sorgen dafür, dass der Bahnhof seine Funktion als Verkehrsdrehscheibe wahrnehmen kann.
Details zur Planung
Auch erste Möglichkeiten einer baulichen Entwicklung wurden untersucht. Das historische Bahnhofsgebäude bleibt aber erhalten. Zusätzliche Bäume, entsiegelte Flächen und eine Aufwertung des Riedbachs sollen für mehr Aufenthaltsqualität und Kühlung im Sommer sorgen. Der Masterplan stellt kein fertiges Projekt dar, sondern zeigt eine Vision für die langfristige Aufwertung des öffentlichen Raums. Er dient der Stadt Winterthur sowie der SBB zur Koordination ihrer Projekte.
Der Masterplan stellt kein fertiges Projekt dar, sondern zeigt eine Vision für die langfristige Aufwertung des öffentlichen Raums. Er dient der Stadt Winterthur sowie der SBB zur Koordination ihrer Projekte.
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Stadtraum und Architektur
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