Legislaturziel: Wir gestalten die Mobilitätswende erfolgreich

Der Verkehr verursacht weniger Emissionen. Die Mobilität ist effizient organisiert und auf die Bedürfnisse von Bevölkerung und Unternehmen ausgerichtet. Fuss-, Velo- und öffentlicher Verkehr bilden das Rückgrat. Der motorisierte Individualverkehr ist auf ein stadtverträgliches Mass abgestimmt, während Güter- und Logistikverkehr zuverlässig funktionieren.
Abstrakte Grafik mit gebogener Linie auf blau-grünem Hintergrund.
© Strichpunkt

Winterthurer Velorouten vorantreiben

Sicher, direkt, komfortabel und gut erkennbar: Auf den Winterthurer Velorouten kommt man auf zwei Rädern besonders gut voran. Im Endausbau verbinden sechs Routen die Quartiere mit dem Stadtzentrum und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Mobilität.

Bis Ende 2029 sollen die einzelnen Velorouten umgesetzt, im Bau oder zumindest in Projektierung sein. Angestrebt werden möglichst viele vollständig realisierte, zusammenhängende Abschnitte. 

Die Routen sind so gestaltet, dass sich alle Velofahrerinnen und Velofahrer sicher fühlen und sie klar als Velorouten erkennbar sind. Das rote Band der Velorouten wird Winterthur verbinden und das Velofahren noch einfacher machen.

Meilensteine bis Ende 2029

  • Veloroute Oberwinterthur: Bezirksgebäude bis Bahnhof Oberwinterthur umgesetzt; Leesteig / Leimeneggstrasse und Frauenfelderstrasse bis Technorama in Projektierung.
  • Veloroute Hegi: Bahnhof Grüze bis Stadtgrenze umgesetzt; St.-Georgen-Strasse bis Bahnhof
    Grüze einschliesslich Bahnhofbereich in Projektierung. 
  • Veloroute Seen: Mittels Sofortmassnahmen umgesetzt oder in Projektierung. 
  • Veloroute Töss: Hauptbahnhof bis Autobahnquerung weitgehend umgesetzt; Rosenau- und
    Auwiesenstrasse sowie Zürcherstrasse bis Kemptthal in Projektierung. 
  • Veloroute Wülflingen: Schützenstrasse bis Lindenplatz umgesetzt; Lindenplatz bis Wässerwiesenstrasse in Projektierung. 
  • Veloroute Rosenberg: in Projektierung. 
  • Innerer und äusserer Ring: Wichtigste Schwachstellen und Netzlücken sind mittels Sofortmassnahmen behoben bzw. geschlossen; Querung Knoten Zürcher- / Neuwiesenstrasse für den Veloverkehr ermöglicht.

Mobilitätsstrategie «Erreichbares Neuhegi-Grüze» erarbeiten und umsetzen

Eine gute Erreichbarkeit ist zentral für das wichtige Zentrumsgebiet Neuhegi-Grüze. Eine Mobilitätsstrategie soll aufzeigen, wie das bestehende Verkehrsnetz optimiert werden kann – für die Wirtschaft, für die wachsende Wohnbevölkerung und für eine stadtverträgliche Mobilität.

Im Zuge der Sistierung der Zentrumserschliessung wurde die Verwaltung beauftragt, eine neue Mobilitätsstrategie zur besseren Erschliessung des Gebiets auszuarbeiten. Die Strategie soII alle Verkehrsmittel einbeziehen und Spielräume im bestehenden Netz ausloten. Neben der klassischen Infrastrukturplanung sind Verkehrssteuerung, ÖV-Priorisierung und Mobilitätsmanagement wichtige Stossrichtungen. Besonders wichtig ist die effiziente Abwicklung des Wirtschaftsverkehrs. Im Gegensatz zum motorisierten Privatverkehr kann dieser nur eingeschränkt auf andere Verkehrsmittel verlagert werden.

Die Strategie ist unter Einbezug der relevanten Akteurinnen und Akteure zu erarbeiten. Dies mit dem Ziel, dass Stadt und Unternehmen gemeinsam zielgerichtete Mobilitätslösungen entwickeln.

Meilensteine bis Ende 2029

  • Erarbeitung der Mobilitätsstrategie Neuhegi-Grüze 
  • Festlegung der Zukunft der Verkehrserschliessung von Neuhegi-Grüze und der Zentrumserschliessung
  • Umsetzung erster Quick-Win-Massnahmen
  • Seite erstellt am
  • Inhalt zuletzt aktualisiert am
Zurück zu «Legislaturschwerpunkte 2026-2030»