Veranstaltungen
SO, 10.5.26, 14–14.40 UHR
TANZFEST WINTERTHUR – TANZ TRIFFT MÜNZE: FLAMENCO MIT NATY CABRERA
Dieses Jahr geht es nach Spanien zum Flamenco, dem charakteristischen Tanz des Landes. Die Tänzerin Naty Cabrera verzaubert Sie mit Kraft, Temperament und Leidenschaft. Aber nicht nur der Flamenco hat die Welt nachhaltig beeinflusst, sondern auch einige spanische Münzen, wie Gunnar Dumke, der Direktor des Münzkabinetts, kurzweilig unter Beweis stellen wird.
Tickets und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Tanzfests.
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DI, 12.5.26, 12.30 UHR
VOM PRÄGEN ZUM DRUCKEN
Führung mit Isabelle Bühlmann
Das Abbilden von kleinen glänzenden Münzen und Medaillen stellt seit jeher eine grosse Herausforderung für die Numismatik dar. Die gängigen Abbildungstechniken seiner Zeit waren Friedrich Imhoof-Blumer zu unpräzise. Er suchte daher nach neuen Wegen und fand sie in der damals neuen Technik des Lichtdrucks. Erfahren Sie, wie Imhoof-Blumer massgebend an der Einführung des Lichtdrucks in der Numismatik beteiligt war.
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DI, 19.5.26, 12.30 UHR
DIE MÜNZEN AUS DER KRISE DES 3. JAHRHUNDERTS
Führung mit Iris Roth
Im dritten Jahrhundert n. Chr. rutschte das Römische Kaiserreich in seine bisher grösste wirtschaftliche und politische Krise. In einem Zeitraum von 50 Jahren sind knapp 30 unterschiedliche Herrscher zu verzeichnen. Diese bewegten Zeiten spiegeln sich auch in der Münzprägung der Zeit. Die Führung zeigt anhand ausgewählter Münzen, wie auf unterschiedliche Weise versucht wurde, diese Krise zu meistern.
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MI, 20.5.26, 14–17 UHR
SPIELEN, ENTDECKEN UND ERFORSCHEN RUND UMS THEMA MÜNZEN UND GELD
Betreuter Nachmittag mit Katrin Noser
Der Kinderkubus, ein grosser Würfel mit allerlei Schätzen, öffnet seine Fächer und Schubladen für einen spielerischen Zugang zu geldgeschichtlichen Themen. Das neu aufgelegte Angebot richtet sich an Kinder ab Vorschulalter in erwachsener Begleitung. Kommt mit auf Entdeckungstour!
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DO, 21.5.26, 14.30–16 UHR
MUSCHELN, SALZ, PERLEN – DAS GELD VOR DEM GELD
Workshop mit Gabriele Moshammer
Muscheln, Salz, Perlen und vieles mehr wurden früher als Zahlungsmittel eingesetzt. Was macht sie besonders? Worin bestand ihr Wert? Bei diesem Workshop lernen Sie nicht nur verschiedene Zahlungsmittel kennen, sondern erfahren auch Wissenswertes über die Entwicklung vom Tauschhandel zum Handel.
Eintritt frei. Platzzahl beschränkt. Wir bitten um Anmeldung bis Mo, 18.5.26, an muenzkabinett@win.ch.
Diesen Workshop bieten wir im Rahmen einer Zusammenarbeit mit den Afro-Pfingsten an.
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SO, 24.5.26, 15–16 UHR
VON LÖWEN UND MENSCHEN – DARSTELLUNGSWEISEN AFRIKANISCHER KOLONIEN AUF MÜNZEN UND GELDSCHEINEN
Führung mit Gunnar Dumke
Welche Strategien verfolgten die Kolonialmächte in Afrika bei der Gestaltung des Geldes ihrer Kolonien? Warum sind beispielsweise auf den kolonialen Banknoten und Münzen aus Grossbritannien Landschaften und Tiere zu sehen, aber nie Menschen? Die Führung stellt Fragen nach der Darstellung von Kolonien auf kolonialem Geld und den Denkmustern dahinter.
Diese Führung bieten wir im Rahmen einer Zusammenarbeit mit den Afro-Pfingsten an.
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SO, 31.5.26 14.30–15.30 UHR
FINISSAGE «MÜNZBELUSTIGUNGEN – GOETHES REISE NACH WINTERTHUR»
Mit Theatermann Michael Schwyter und Direktorenführung
Anlässlich der Finissage wird das eigens für die Ausstellung konzipierte Theaterstück «Goethe und die Macht des Geldes» ein letztes Mal aufgeführt. Im Anschluss führt Gunnar Dumke durch die von ihm kuratierte Ausstellung.
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SO, 7.6.26, 10–17 UHR
RÖMERTAG VINDONISSA
Besuchen Sie den Stand des Münzkabinetts und prägen Sie römische Münzen!
Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Pro Vindonissa.
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FR, 12.6.26, 18.30–20.30 UHR
VERNISSAGE «UNDERGROUND MONEY – FUNDMÜNZEN AUS ZÜRCHER BODEN»
Seit 1986, also nunmehr 40 Jahren, werden die Fundmünzen des Kantons Zürich, welche in archäologischen Grabungen oder durch Sondengänger und Privatpersonen ausgegraben oder gefunden wurden, im Münzkabinett Winterthur bearbeitet, ausgewertet und aufbewahrt. Diesem Jubiläum ist die neue Ausstellung in Kooperation mit der Kantonsarchäologie Zürich im Münzkabinett gewidmet.
Dabei werden nicht nur spektakuläre Funde gezeigt, an denen es nicht mangelt, sondern auch verlorenes, alltägliches Kleingeld, das uns viel über den Geldgebrauch in keltischer und römischer Zeit, im Mittelalter und in der Neuzeit verrät.
Das detaillierte Programm folgt demnächst.
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DI, 16.6.26, 12.30 UHR
GELD UND KIRCHE – ABTEIEN ALS AUFTRAGGEBER
Führung mit Gabriele Moshammer
Geld wurde auch im kirchlichen Umfeld geprägt und zeugt von Einfluss und Macht von Klosterhäuptern. Inwieweit dies auch auf den Münzen zum Ausdruck kommt, soll anhand einiger Beispiele gezeigt werden.
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SA, 20.6.26, 16 UHR
MÜNZWAAGEN
Führung mit Thomas Schlup
«Auf die Goldwaage legen» oder «auf den Prüfstand stellen» – diese Sprichwörter begleiten uns noch heute. Sie haben ihren Ursprung in jener Zeit, als Münzen noch gewogen wurden. Wie wurde das gemacht und welche Gewichte spielen in der Gegenwart nach wie vor eine Rolle? Ein Gang durch die Geschichte.
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DI, 23.6.26, 18.30 UHR
DER FUNDMÜNZENSCHRANK – EIN EXKLUSIVER BLICK HINTER DIE KULISSEN
Führung mit Thomas Badertscher
Immer wieder wird von einem «Fundmünzenschrank» im Münzkabinett gesprochen. Doch steht dort im zweiten Stock wirklich ein Schrank oder ist das bloss eine urbane Legende? Und was heisst das eigentlich: Fundmünzen bearbeiten? Welche Arbeiten werden ausgeführt und wie funktioniert die Archivierung?
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SO, 5.7.26, 10.30–12 UHR
WINTERTHURER MUSEUMSKONZERT
VOM SUCHEN UND FINDEN
Passend zur Ausstellung «Underground Money – Fundmünzen aus Zürcher Boden» hören Sie (Rätsel-)Kanons von Bach und beyond, arrangiert für Flöte, Violine und Violoncello – sowie gereimte Rätsel.
Lorena Bulgheroni, Flöte, Marie Hendel, Violine, Carla Keller, Violoncello
Mit anschliessender Führung
Weitere Informationen finden Sie auf museumskonzerte.ch.
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DI, 7.7.26, 18.30 UHR
VON DER EINFACHEN ARBEIT BIS ZUM KUNSTWERK
Führung mit Severin Aschwanden
Ohne Erzeugnisse von Handwerkern wäre die Antikensammlung des Münzkabinetts kaum denkbar. Mit der Gestaltung alltäglicher bis exklusiver Gegenstände prägten sie die kulturelle Entwicklung des antiken Mittelmeerraums nachhaltig. Doch was wissen wir über die Arbeit von Handwerkern und ihren Werkstätten? Was erzählen uns ihre Produkte heute?
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