Schulweg
Empfehlung Schulweg
Die Kinder gehen mit der Zeit ohne Erwachsene zur Schule. Dabei lernen die Kinder wichtige Dinge. Deshalb ist der Schulweg wichtig für die Entwicklung der Kinder. Entwicklung bedeutet, dass die Kinder wachsen und selbständiger werden.
Auf dem Schulweg treffen Kinder Freund:innen. Sie können miteinander sprechen und die Umgebung entdecken. Sie streiten sich manchmal auch. Die Kinder lernen, wie man Streit löst.
Die Eltern und Erziehungsberechtigten tragen die Verantwortung für den Schulweg.
Kinder im Kindergarten und in der Unterstufe sollen zu Fuss und nicht mit dem Kickboard oder Velo den Schulweg zurücklegen. Durch die erhöhte Geschwindigkeit ist die Verkehrssituation schwieriger einzuschätzen und die Kinder könnten leichter übersehen werden.
Es ist gut, wenn Kinder diesen Weg mit Muskelkraft machen. Das bedeutet: Sie gehen zu Fuss. Später können Kinder vielleicht auch mit dem Fahrrad in die Schule fahren. Kinder bewegen sich dabei. Das ist wichtig für den Körper. Bewegung hilft auch dem Kopf. Kinder können besser lernen und denken.
Welchen Weg Ihr Kind am besten geht, sehen Sie im Online-Schulwegplan. Den Link finden Sie unten.
Schulwegdistanzen
In der Stadt Winterthur gelten für die Kindergarten- und Primarstufe in der Regel folgende Fussweg-Distanzen:
In der Stadt Winterthur gelten für den Schulweg zu Fuss meistens diese Distanzen:
- Kindergarten: 1600 m
- erste Klasse: 1800 m
- zweite, dritte Klasse: 2000 m
- Mittelstufe: 2500 m
Für die Sekundarstufe gilt in der Regel eine Strecke von bis zu 5000 m. Wenn ein Fahrrad nicht zumutbar ist, gilt ein Schulweg zu Fuss von bis zu 3000 m.
Schultransporte
Ist der Schulweg Ihres Kindes länger als die erlaubten Distanzen? Dann hat Ihr Kind Anspruch auf einen Schülertransport (meist ein ÖV-Abonnement). Die Leitung Bildung entscheidet über weitere Berechtigungen. Das heisst: Die Leitung Bildung entscheidet, ob es in besonderen Fällen eine Ausnahme gibt.
Sie berücksichtigt dabei:
- das Kind (Alter und Gesundheit)
- den Schulweg (Länge, Höhenunterschied und Wegbeschaffenheit)
- die Sicherheit des Weges (Gelände und Verkehr)
Verhalten gegenüber fremden Menschen
Die Erfahrung zeigt: Gut informierte Kinder sind oft sicherer. Starke Kinder können sich besser schützen. Selbstbewusste Kinder wissen, was sie tun können. Solche Kinder können Gefahren besser erkennen. Sie sind oft besser geschützt als ängstliche Kinder.
Deshalb ist es wichtig: Kinder sollen Informationen bekommen, die zu ihrem Alter passen. Kinder sollen lernen, stark und mutig zu sein.
Kinder werden auf dem Schulweg manchmal von fremden Menschen angesprochen. Es ist sehr wichtig, dass Kinder wissen: Was sollen sie tun?
Die Kinder lernen im Kindergarten wichtige Regeln von der Polizei. Auch Eltern und Erziehungsberechtigte müssen mit ihren Kindern über Gefahren auf dem Schulweg reden. Sie sollen ihren Kindern sagen, wie sie sich richtig verhalten. Dabei sollen Sie keine unnötigen Ängste machen. Es ist wichtig, dass Kinder sich sicher fühlen.
Ein Kind soll wissen, wie es sich schützen kann. Deshalb müssen Kinder wissen:
- Es hält Abstand zu Fahrzeugen.
- Es steigt nie zu fremden Personen ins Auto.
- Es geht nicht mit fremden Personen mit.
- Es nimmt keine Geschenke von Unbekannten an.
- Es ist mit anderen Kindern auf dem Schulweg sicherer.
- Es macht laut auf sich aufmerksam, wenn es Angst hat oder sich bedroht fühlt.
- Es erzählt fremden Personen nichts über seine Adresse oder Familie.
- Es öffnet die Wohnungstür nicht, wenn es allein zu Hause ist – auch nicht für Personen in Uniform.
- Es meldet ungewöhnliche Beobachtungen oder Erlebnisse sofort, am besten der Polizei.
Mehr Informationen finden Sie in der Broschüre «Ihr Kind, alleine unterwegs – So schützen Sie es trotzdem!». Den Link finden Sie unten.
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