Sprachbildung: DaZ, Aufnahmeklasse, HSK

Ihr Kind spricht zu Hause eine andere Sprache als Deutsch oder kommt aus einem anderen Land und lebt neu in der Schweiz? Die Schule unterstützt Ihr Kind beim Deutschlernen. Wenn Sie möchten, dass Ihr Kind auch die Herkunftssprache gut lernt, kann es den Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur besuchen.

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Sprachbildung

Sprachbildung findet in den Schulen der Stadt Winterthur im sprachbewussten Regelunterricht und als Unterricht in «Deutsch als Zweitsprache» statt. 

Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Deutsch als Zweitsprache wird auch DaZ genannt. Im DaZ-Unterricht lernen Kinder Deutsch. 

Kinder erhalten DaZ-Unterricht, wenn sie zu Hause eine andere Sprache sprechen. Das hilft Kindern, gut im Unterricht mitzumachen. Es hilft Kindern auch, sich wohlzufühlen. 

Der DaZ-Unterricht beginnt im Kindergarten. Der Unterricht ist auf Hochdeutsch. Die Kinder haben jede Woche zwei DaZ-Stunden. 

Die Schule entscheidet, wer DaZ-Unterricht bekommt. Die Eltern bekommen von der Schule Informationen, wenn ihr Kind DaZ bekommt. 

Auf der Webseite des Volksschulamts des Kantons Zürich gibt es mehr Informationen zum DaZ-Unterricht. Unten finden Sie den Link.

Aufnahmeklasse (AK)

Kinder, die ab der 2. Klasse aus dem Ausland in die Schweiz kommen und kein Deutsch sprechen, kommen zuerst in besondere Klassen. Diese nennt man Aufnahmeklasse. Dort bekommen sie viel DaZ-Unterricht. 

Kinder, die in den Kindergarten oder die 1. Klasse kommen und kein Deutsch sprechen, gehen in keine Aufnahmeklasse. Sie bekommen jeden Tag zum Unterricht eine DaZ-Stunde als Hilfe. 

Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK)

Viele Kinder und Jugendliche in Winterthur haben einen Migrationshintergrund. Das bedeutet: Ihre Familien sind aus einem anderen Land in die Schweiz gekommen. Viele Kinder sprechen zu Hause deshalb eine andere Sprache. Diese Sprache heisst auch Herkunftssprache. 

Es ist wichtig, dass die Kinder auch ihre Herkunftssprache gut lernen. Dafür gibt es ein Angebot. Dieses Angebot heisst: Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur. Das wird abgekürzt: HSK. 

Im HSK-Unterricht lernen die Kinder zwei Dinge: 

  • Sie lernen mehr über ihre Herkunftssprache. 
  • Sie lernen mehr über die Kultur aus dem Land, aus dem ihre Familie kommt. 

Der Unterricht umfasst 2 bis 4 Stunden pro Woche. Der HSK-Unterricht wird von verschiedenen Gruppen angeboten. Diese Gruppen sind zum Beispiel: Konsulate, Botschaften oder Vereine. Ein Konsulat oder eine Botschaft sind Büros von einem anderen Land in der Schweiz. Manchmal kostet der Unterricht Geld. Dieses Geld muss von den Eltern bezahlt werden. 

Im Moment gibt es Kurse für 33 verschiedene Sprachen. 

Auf der Webseite des Kantons Zürich gibt es Informationen in verschiedenen Sprachen.

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