Rückblick: Forum Kulturstadt 2026
Im Zentrum des Forums standen vier Themenfelder: kulturelle Räume und Infrastrukturen, Freiräume als Kulturorte, Kooperation und Governance sowie Quartier und Teilhabe. In allen Dialogräumen wurde deutlich, dass Kultur als wichtiger Bestandteil einer lebendigen und zukunftsfähigen Stadtentwicklung verstanden wird.
Ein zentrales Anliegen bleibt die Verfügbarkeit von bezahlbaren und gut zugänglichen Räumen für kulturelle Produktion und Veranstaltungen. Gleichzeitig wurde angeregt, bestehende Infrastrukturen – beispielsweise Schulen oder Museen – stärker gemeinsam zu nutzen und die Sichtbarkeit vorhandener Räume durch digitale Plattformen oder Raumbörsen zu verbessern. Ebenso wichtig sind verlässliche Rahmenbedingungen, klare Zuständigkeiten und transparente Informationen.
Ein weiteres Potenzial sehen die Teilnehmenden in Freiräumen und Aussenräumen. Plätze, Quartiere, Gewässer oder temporär nutzbare Orte könnten künftig verstärkt als Kulturorte genutzt werden. Dafür braucht es vereinfachte Bewilligungsverfahren, eine gute Zusammenarbeit der beteiligten Stellen und eine bessere Übersicht über die vorhandenen Möglichkeiten.
Auch die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Kulturszene war ein zentrales Thema. Gewünscht wurden mehr Austausch auf Augenhöhe, klarere Ansprechpersonen sowie Strukturen, die Orientierung bieten und Kooperationen erleichtern. Direkte Begegnungen und kontinuierlicher Dialog wurden als wichtige Grundlage für gegenseitiges Vertrauen und erfolgreiche Zusammenarbeit hervorgehoben.
Schliesslich zeigte sich, wie wichtig die Verankerung von Kultur in den Quartieren ist. Kultur soll gemeinsam mit der Bevölkerung entwickelt werden und Menschen zur Mitgestaltung einladen. Kooperationen mit Quartiervereinen, Schulen, Jugendarbeit und lokalem Gewerbe können dazu beitragen, Kultur niederschwellig zugänglich zu machen und das gesellschaftliche Miteinander zu stärken.
Das Forum bot Raum für engagierte Diskussionen, neue Vernetzungen und zahlreiche konkrete Impulse. Die Erkenntnisse fliessen in die laufenden Arbeiten des Amts für Kultur ein und bilden eine wichtige Grundlage für die weitere Entwicklung der Kulturstadt Winterthur.
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