Stadtraum Bahnhof Grüze

Das Gebiet um den Bahnhof Grüze steht vor einem grundlegenden Wandel: Vom zerschnittenen Infrastrukturraum entwickelt es sich bis etwa 2040 zu einem urbanen Quartier und einer wichtigen Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs. Die Stadt Winterthur strebt für den öffentlichen Raum im Umfeld des Bahnhofs Grüze eine Neugestaltung an.
Parkplatz mit Bäumen, Tischen und Menschen.
Visualisierung der Gestaltungsidee Heidi-Bucher-Platz
© BÖE studio GmbH, Hosoya Schaefer Architects AG, B+S AG

Projektübersicht

Die Stadt Winterthur und die SBB haben ein Studienverfahren für die Neugestaltung des Stadtraums beim Bahnhof Grüze durchgeführt. Ziel war es, ein Planungsteam zu finden, das unter komplexen Bedingungen einen umsetzbaren und überzeugenden Vorschlag entwickelt.

Der neue Stadtraum soll zur künftigen Bedeutung des Quartiers passen. Im Zusammenhang mit der Gesamtentwicklung des Bahnhofgebiets und neuen Nutzungen entsteht ein einladender und zeitgemässer Ort. Dieser soll eine klare Identität erhalten, die sowohl die Geschichte des Ortes als auch seine Entwicklung zu einem neu genutzten, durchmischten Stadtteil widerspiegelt.

Das wird erreicht

  • Wichtiger Schritt für die Transformation zum Zentrumsgebiet
  • Neue Identität und Orientierung für den zweitwichtigsten ÖV-Verkehrsknoten 
  • Vielfältige Raumfolge aus Plätzen und Strassen, nord- und südseitig des Bahnhofs Grüze
  • Bahnhofplätze (Süd- und Nordseite) mit hoher Aufenthaltsqualität (Fussverkehr), u.a. durch mehr Baumpflanzungen und entsiegelte Oberflächen
  • Katharina-Hardy-Strasse als neue Zufahrtsstrasse für die angrenzenden Areale, Fuss- und Velowegverbindung, Freiverlad, Güterverkehr (Maag-Recycling AG)

Aktueller Stand

Studienauftrag
April 2025 bis März 2026
Öffentliche Ausstellung
Anfang Juli 2026
Projektierung
Offen

Details zum Projekt

Das Siegeprojekt «Brücken schlagen« schafft im neuen Bahnhofgebiet Winterthur eine funktionale, stadträumliche sowie ökologische und klimatische Aufwertung des hybriden Areals. Es entwickelt innovative Gestaltungsvorschläge für öffentliche Plätze, Strassen und die künftige kombinierte Personenunterführung. Das Konzept stärkt das Zusammenspiel der Nutzergruppen und Verkehrsträger, verbessert die Vernetzung und erhöht die Verkehrssicherheit – besonders für Fuss- und Veloverkehr.

Der Entwurf berücksichtigt die Bedürfnisse der Nutzenden, bestehende räumliche Qualitäten und die Charakteristik des Ortes. Eine ganzheitliche, grossräumliche Sichtweise und Sensibilität für Schnittstellen zu laufenden und geplanten Projekten im Umfeld sind zentral. Das flexible und adaptierbare Konzept ermöglicht zukünftige Veränderungen und eine etappenweise Transformation. 

Team - Siegerprojekt «Brücken schlagen»

Landschaftsarchitektur (Federführung)
BÖE studio GmbH, Zürich
Städtebau/Architektur
Hosoya Schaefer Architects AG, Zürich
Verkehrsplanung/Mobilität, Bauingenieurwesen Tiefbau/ Strassenbau, Bahninfrastrukturanlagen und BIM-Arbeitsmethodik:
B+S AG, Zürich

Für diesen Inhalt zuständig

Stadtraum und Architektur

Amt für Städtebau, Stadtraum & Architektur
Pionierstrasse 7
8403 Winterthur

Öffnungszeiten

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Freitag08.00–12.00
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