Leonie-Moser-Brücke (Querung Grüze)

Projektübersicht
Für die geplante Entwicklung von Neuhegi-Grüze ist ein hervorragender Zugang zum öffentlichen Verkehr von zentraler Bedeutung. Die neue Brücke über die Frauenfelder, die Sankt Galler und die Tösstaler Linie ist der zentrale Hub zum Umsteigen von städtischen und regionalen Buslinien auf S-Bahn-Direktverbindungen von und nach Zürich. Sie wird zum Fahrplanwechsel vom 13. Dezember 2026 in Betrieb genommen. Ab diesem Datum wird die Buslinie 7 das Stadtzentrum mit dem Bahnhof Grüze, der Sulzerallee, Hegi und Elsau verbinden.
Das wird erreicht
- Die optimale Anbindung des Stadtteils Neuhegi-Grüze an das Winterthurer ÖV-Netz
- Die Grundlage für den Betrieb der Busverbindung Sulzerallee – St. Gallerstrasse – HB
- Eine S-Bahn-Verbindung zum HB Winterthur und damit die Entlastung von innerstädtischen Buslinien und des Hubs HB
- Eine direkte Gleisüberquerung für Zufussgehende
Aktueller Stand
Städtisches Gesamtverkehrskonzept sieht eine Gleisquerung in der Grüze vor | 2011 |
Stadtparlament bewilligt Kredit für Vorprojekt | 2013 |
Beginn der Bauplanung | 2014 |
Projektfestsetzung durch den Stadtrat | 2019 |
Stimmvolk bewilligt Kredit für Bau der Querung Grüze | 2020 |
Vorarbeiten | 2022 |
Spatenstich | 2023 |
Fertigstellung und Inbetriebnahme | 2026 |

Einweihungsfeier vom 4. und 5. September 2026
Rund 5000 Besucherinnen und Besucher haben am Samstag, 5. September die Einweihung der Querung Grüze gefeiert. Bei einem vielfältigen Programm konnte die Bevölkerung die neue «Leonie-Moser-Brücke» erstmals zu Fuss und im Bus erleben.
Am Freitag, 4. September, hatten die Stadträtinnen Christa Meier und Martina Blum mit Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh die neue Leonie-Moser-Brücke feierlich eingeweiht.
Details zum Projekt
Im November 2020 haben die Stimmberechtigten der Stadt Winterthur das Projekt mit rund 63 Prozent Zustimmung genehmigt. Im Dezember 2022 beginnen die Arbeiten am knapp 400 Meter langen Brückenbauwerk, das zur ÖV-Drehscheibe des neu entstehenden Stadtquartiers Neuhegi-Grüze wird.
Das Gebiet Neuhegi-Grüze spielt eine Hauptrolle für die räumliche und wirtschaftliche Entwicklung von Winterthur und des Kantons Zürich. Neuhegi-Grüze wird zu einem dicht und gemischt genutzten Stadtteil von Winterthur. Im neu formierten Quartier wohnen heute mehr als 3300 Winterthurerinnen und Winterthurer, und 5500 arbeiten hier. Als einer von sechs Winterthurer Schwerpunkträumen hat es das Potenzial für tausende weitere Arbeitsplätze und Einwohnerinnen und Einwohner.
Eine wesentliche Voraussetzung für diese Entwicklung ist die Umsetzung des Verkehrskonzepts Neuhegi-Grüze. Es sorgt für die optimale Anbindung des neuen Stadtteils an das Strassen- und das Schienennetz und berücksichtigt die besonderen Bedürfnisse des Fuss- und des Veloverkehrs.
In diesem Konzept nimmt der Bahnhof Grüze eine Schlüsselrolle ein. Sein Bahnangebot wird im Rahmen des SBB-Projekts «S-Bahn 2. Generation» langfristig massiv ausgebaut. Der Bahnhof Grüze erhält bis 2050 ein SBahnangebot, das mit dem heutigen am Hauptbahnhof vergleichbar ist.
Die Querung Grüze wird als Teil des ÖV-Korridors das Quartier mit dem öffentlichen Verkehr erschliessen und ist zentraler Bestandteil der zukünftigen ÖV-Drehscheibe Bahnhof Grüze.
Man bricht einen Marathon nicht nach 40 Kilometern ab
Der neue Bahnhof Grüze Nord ist Teil eines überregionalen Gesamtsystems. Deshalb fordert die Stadt Winterthur vom Bundesrat, die Planung und den Bau des Bahnhofs Grüze Nord wie geplant in der Vorlage «Verkehr ‹45» umsetzen.
Das Brückenbauwerk ist imposant, elegant und setzt einen starken architektonischen Akzent. Seine Länge beträgt inklusive der Rampen rund 390 Meter, der zentrale Brückenplatz wird über 20 Meter breit sein. Die Querung bedient die beiden Mittelperrons des heutigen Bahnhofs Grüze und erschliesst zugleich die geplante neue S-Bahn-Haltestelle «Grüze Nord» an der Bahnlinie Winterthur – Frauenfeld.
Der Gesamtkredit von total 62,5 Millionen Franken wird zu 90 Prozent von der Eidgenossenschaft und vom Kanton Zürich getragen. Der Stadt Winterthur entstehen voraussichtlich Nettokosten in Höhe von rund fünf Millionen Franken.

Hintergrund
Eine Baustelle – das sind Lastwagen, Kräne und Beton, das sind aber auch und vor allem Menschen. Menschen, die auf der Baustelle arbeiten oder die von der Baustelle betroffen sind. Einiges über ihre Arbeit, ihre Gedanken und ihre Erwartungen in Zusammenhang mit der neuen Querung Grüze finden Sie hier.

Aktuelle Arbeiten
Bis zur Eröffnung am 13. Dezember 2026 wird die Brückenausstattung finalisiert, und es werden die Beleuchtung und die Fahrleitungen gebaut. Anschliessend wird Stadtbus Winterthur Fahrtests durchführen und die Fahrerinnen und Fahrer auf der Brücke schulen.
Für Fussgängerinnen und Fussgänger aus dem Birchermüesliquartier ist der Lift- und Treppenzugang in der Hegistrasse in Richtung Bahnhof Grüze und St. Gallerstrasse ab 13. Dezember geöffnet.
Montage Fahrstromanlage Stadtbus und Beleuchtung | Q3/2026 |
Fertigstellung Bushaltestelle «Sulzerallee» | Q4/2026 |
Inbetriebnahme Leonie-Moser-Brücke | 13. Dezember 2026 |
Rückbau Passerelle Talackerstrasse

Mit der Eröffnung der neuen Leonie-Moser-Brücke wird die Passerelle überflüssig. Sie musste bereits Anfang August zurückgebaut werden, weil sie die laufenden Arbeiten an der Beleuchtung und den Fahrleitungen behindert.
Sie liegt quer zur Einmündung der Rampe Ost in den Minervaplatz; ihr Abbau ist deshalb eine zwingende Voraussetzung zur Fertigstellung der Arbeiten.
Die Frauenfelder Linie ist stark befahren. Dementsprechend können längere Wartezeiten an der geschlossenen Schranke entstehen.

Kontakt
Wer alles an der Querung Grüze arbeitet / Projektpartner
An einem derart komplexen und grossen Projekt arbeiten eine grosse Anzahl von Firmen und Personen. Falls Sie eine Frage haben, eine Bemerkung, eine Beschwerde oder sogar ein Lob anbringen möchten: Hier finden Sie die Namen und Kontaktangaben der Verantwortlichen.
Bauherrschaft Stadt Winterthur, Departement Bau und Mobilität, Tiefbauamt, Projektierung & Realisierung |
Gesamtprojektleitung und Oberbauleitung Suzana Čufer, Tel. 052 267 59 74, suzana.cufer@win.ch |
Bauleitung dsp Ingenieure + Planer AG, Uster, Bauleiter: Michael Rusterholz, Tel. 044 905 89 62, michael.rusterholz@dsp.ch Boess + Partner AG, Zürich, Fachbauleiter Elektro: Michael Schmid, Tel. 079 135 65 31, michael.schmid@boess.ch |
Bauunternehmung Anpassung Bahnanlage Tiefbau ARGE VAG (Jak. Scheifele AG / Stutz AG Bauunternehmung), Bauführer: Joel Kaninke Tel. 058 269 01 22, jkaninke@stutzag.ch |
Bauunternehmung Brücken-/Strassenbau ARGE IL Grüze (Implenia Schweiz AG / Landolt + Co. AG Bauunternehmung), Bauführer: Fridolin Hess, Tel. 058 474 01 44, fridolin.hess@implenia.ch |
Elektroarbeiten cablex AG, Bauführer Elektro: Humberto De Souse Pires, Tel. 058 223 75 88, humberto.desousapires@cablex.ch |
Downloads
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| Bezeichnung |
|---|
| Leonie-Moser-Brücke |
Für diesen Inhalt zuständig
Projektierung & Realisierung
Öffnungszeiten
| Montag–Freitag | 08.00–12.00 Uhr 14.00–16.00 Uhr |
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