Busdepot Grüzefeld

Projektüberblick
Das bestehende Depot Grüzefeld ist an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Auf der westlich des bestehenden Depots gelegenen Fläche entsteht deshalb eine zusätzliche unbeheizte Einstellhalle. Die Halle schafft Abstellplätze für 15 Gelenktrolleybusse beziehungsweise 9 Doppelgelenkbusse und wird mit einem Fahrleitungsnetz ausgerüstet. Eine offene Ausgestaltung von rund 25 Prozent der Halle ermöglicht die Querlüftung und reduziert den Aufwand für zusätzliche Brandschutzanlagen. Die Erweiterung sichert kurzfristig die benötigten Depotkapazitäten für den geplanten Angebotsausbau von Stadtbus Winterthur.
Das wird erreicht
- Zusätzliche Abstellkapazität für 15 Gelenktrolleybusse / 9 Doppelgelenkbusse
- Entlastung des bestehenden, voll ausgelasteten Depots Grüzefeld
- Voraussetzung für den Ausbau der Fahrzeugflotte und des ÖV-Angebots
- Kosteneffiziente, unbeheizte Systemhalle mit Fahrleitungsnetz
Projektstatus
Projektierung | abgeschlossen, 2026 |
Projektgenehmigung Stadtrat | erteilt, 07/2025 |
Kostengutsprache ZVV | erteilt , 09/2025 |
Baubewilligung | Baubewilligung unter Auflagen erteilt Aufgabenbereinigung in Arbeit |
Ausschreibung | abgeschlossen, 2026 |
Ausführung | offen |
Abschluss | offen |
Details zum Projekt
Stadtbus Winterthur benötigt zusätzliche Abstellmöglichkeiten, weil das bestehende Depot Grüzefeld bereits heute an seine Kapazitätsgrenzen stösst. Mit dem geplanten Angebotsausbau und der Beschaffung grösserer Fahrzeuge steigt der Flächenbedarf weiter. Als mittelfristige Lösung wird westlich des bestehenden Depots eine neue Einstellhalle erstellt. Die Machbarkeitsstudie sieht eine unbeheizte Systemhalle für 15 Gelenkbusse oder 9 Doppelgelenkbusse vor. Für den Betrieb der Trolleybusse wird die Halle mit einem Fahrleitungsnetz ausgestattet. Die wenigen Fahrzeugbewegungen, die tiefen Geschwindigkeiten und der Einsatz elektrischer Fahrzeuge ermöglichen gemäss Lärmgutachten eine Umsetzung unter Einhaltung der lärmtechnischen Anforderungen. Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hat am 12. September 2025 die Übernahme der ermittelten Investitionskosten von 4,711 Mio. Franken zuzüglich Mehrwertsteuer zugesichert. Damit resultiert für die Stadt Winterthur gemäss Nettoprinzip ein Nullkredit. Gemäss aktuellem Ausführungsterminprogramm ist der Baustart am 5. Oktober 2026 vorgesehen; die Bauarbeiten sollen bis Ende März 2027 abgeschlossen sein.
Bauherrschaft | Stadt Winterthur |
Eigentümervertretung | Stadtbus Winterthur Departement Technische Betriebe |
Bauherrenvertretung | Hochbau, Amt für Städtebau Departement Bau und Mobilität |
Architektur Machbarkeitsstudie | BDE Architekten |
Baumanagement Ausführungsprojekt | Baumanagement Wild GmbH |
Landschaftsarchitektur | Vogel Planung Landschaftsarchitektur |
Tragwerksplanung | B3 AG |
Elektroplanung | KMN Elektro-Ingenieurbüro AG |
HLKS-Planung | Concept G AG |
Planung Photovoltaik | Senero AG |
Auswahlverfahren | Projektentwicklung auf Basis einer Machbarkeitsstudie |
Voraussichtliche Bauzeit | 2026 - 2027 |
Projektierungskredit | CHF 290'000 zu Lasten ZVV |
Ausführungskredit | ZVV-Kostengutsprache: CHF 4,711 Mio. exkl. MWST* für die Stadt Winterthur Nullkredit (Nettoprinzip) |
Geschätzte Baukosten | CHF 4,711 Mio. exkl. MWST |
*Die Investitionskosten werden vollständig durch den Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) übernommen. Die Erweiterung bildet eine mittelfristige Lösung; für den längerfristigen Flächenbedarf wird die Entwicklung der angrenzenden Areale sowie weitere in Frage kommende Standorte separat untersucht.
Projektadresse
Grüzefeldstrasse 35, 8400 Winterthur
Für diesen Inhalt zuständig
Hochbau
Öffnungszeiten
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