Schulhaus Laubegg

Erweiterung Turnhalle und Schule
Moderne Gebäude mit Bäumen und Menschen auf einem Weg.
Visualisierung Schulhaus Laubegg
© BDE Architekten

Projektwettbewerb im offenen Verfahren
Winterthur, Mai 2024

Sporthallenneubau in anspruchsvollem Terrain

Das Schulareal Laubegg befindet sich in Dättnau, einem südwestlich gelegenen Winterthurer Wohnquartier, in erhöhter Lage über der Töss. Im Osten bildet die Autobahn A1 eine deutliche Trennung zum Stadtkreis Töss, gegen Süden und Westen fügt sich Dättnau in die stadtnahe, ländliche Umgebung ein und ist komplett von Wald umschlossen. Die Schulanlage Laubegg wurde durch die Architekten Schneider Gmür und Roland Meier und den Landschaftsarchitekten Rotzler Krebs Partner erstellt und konnte im Jahr 2002 mit 7 Klassen in Betrieb genommen werden. Das Projekt ging aus einem Wettbewerbsverfahren hervor. In den darauffolgenden Jahren wurde die Schule mehrfach erweitert, aktuell hat die Schuleinheit 14 Primarschulklassen, 5 Kindergartenklassen, 3 Betreuungsräume und eine Turnhalle. Hier unterrichten 77 Lehrpersonen, Sonderpädagoginnen und -pädagogen sowie Betreuungspersonen rund 380 Schulkinder.

Die Schulanlage war lange Zeit das einzige öffentliche Gebäude im Quartier. Mit der Freizeitanlage, einem ehemaligen Schützenhaus von 1907, bildet sie einen wichtigen gesellschaftlichen Begegnungsort. Mit der neuen Überbauung am Ziegeleiplatz im Westen entstand ein weiterer sozialer Pol in Dättnau. Mit dem vorliegenden Verfahren sollen neben einer Turnhalle auch eine Schulraumerweiterung und Platz für die schulergänzende Betreuung geschaffen werden. Das neue Projekt soll die bestehenden Qualitäten im Kontext stärken, den Platzbedarf effizient decken und so qualitativ hochwertigen Raum schaffen, welcher der Schule und der Gemeinschaft in Dättnau einen Mehrwert bietet.

Projekt aufgrund neuer Schulraumprognose gestoppt

Im Mai 2026 gab der Winterthurer Stadtrat bekannt, dass aufgrund der neuen Schul- und Betreuungsraumplanung 2025/26 Verschiebungen im Schulraumbedarf erwartet werden. Das Bevölkerungswachstum in der Stadt Winterthur verlangsamt sich in den kommenden Jahren. Dies hat auch Auswirkungen auf die Entwicklung der Schüler:innen-Zahlen. Verschiedene geplante Schulbauten werden darum redimensioniert. In Zuge dieser Neubeurteilung beschloss der Stadtrat, dass das Projekt zur Erweiterung der Schulanlage Laubegg gestoppt wird.

Projektinformation

Bauherrschaft
Stadt Winterthur
Eigentümervertretung
Departement Schule und Sport
Bauherrenvertretung
Hochbau, Amt für Städtebau
Departement Bau und Mobilität 
 
Architektur
BDE Architekten BSA SIA, Winterthur
Landschaftsarchitektur
Grünklang GmbH, Winterthur
Baustatik
Gruner AG, Zürich
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