Schulhaus Steinacker

Projektübersicht
Das Schulhaus Steinacker in Seen bietet nicht mehr genügend Platz für die steigende Zahl an Primarschüler:innen im Kreis Seen-Mattenbach. Die gesamte Schulanlage wird deshalb ausgebaut und saniert. Die bestehenden Gebäude erhalten zusätzliche Klassenzimmer, der Turnhallentrakt wird von einer Zweifach- zu einer Dreifachturnhalle ausgebaut und es entsteht ein Neubau, in den zwei Kindergartenklassen einziehen.
Das 2022 gewählte Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs war für sieben zusätzliche Primarklassen ausgelegt. Aufgrund neuer Prognosen zur zukünftigen Anzahl Schüler:innen wird das Projekt nun überarbeitet.
Das wird erreicht
- Platz für fünf zusätzliche Klassen
- Bildung von drei Primarschul-Clustern mit acht Klassen
- Erweiterung der Turnhalle zur Dreifach-Halle
- Moderne Haustechnik inklusive optimiertem Wärmeschutz im Sommer
- Anschluss an Fernwärmenetz, Photovoltaik
- Hindernisfreier Zugang
Aktueller Stand
Projektierung | in Bearbeitung |
Ausführungskredit | offen |
Baubewilligung | offen |
Ausschreibung | offen |
Ausführung | offen |
Abschluss | offen |
Details zum Projekt
Die Schulanlage Steinacker wurde 1975/76 in der für diese Zeit typischen Elementbauweise erstellt. Sie besteht aus zwei gleichartigen Klassentrakten, einer Doppelturnhalle sowie einem Mehrzwecktrakt mit Lehrpersonenbereich, Kindergarten und Aula. Die Schule liegt zwischen Wohnüberbauungen, einer Naherholungszone und der Sportanlage Steinacker.
Für die Erweiterung ist eine eingeschossige Aufstockung über der vergrösserten Turnhalle geplant. Ergänzt wird diese durch einen einstöckigen Neubau für den Doppelkindergarten am Rand des bestehenden Spielplatzes. Die Bäume bleiben erhalten und man hat weiterhin eine freie Aussicht auf die Sportfelder nebenan. Die übrigen Schultrakte werden gesamtsaniert.
Das Schulhaus Steinacker ist im kommunalen Inventar der schutzwürdigen Bauten der Stadt Winterthur aufgeführt. Die Anlage gilt als typischer Vertreter des industrialisierten Schulhausbaus der 1970er-Jahre: Die strenge Geometrie, die Skelettkonstruktion mit nicht tragenden Wänden aus vorgefertigten Betonelementen sowie die sachliche Architektur prägen die Anlage. Durchbrochen wird die Uniformität durch Kunst am Bau: eine charakteristische, bunte Fassadengestaltung. Die Stadt Winterthur wertet das Schulhaus als wichtigen sozialhistorischen und bautechnischen Zeitzeugen, weshalb die Erweiterung und Sanierung die bestehenden Qualitäten der Anlage bewahren soll.
Neue Prognose führt zu Anpassungen
Am 18. Mai 2026 kommunizierte der Stadtrat, dass verschiedene Schulprojekte in Winterthur redimensioniert werden sollen. Grund dafür ist eine aktualisierte Prognose der Schüler:innenzahl. Ursprünglich ging die Stadt von einer deutlich steigenden Zahl an Primarschüler:innen im Kreis Mattenbach-Seen aus. Unterdessen wurde diese Einschätzung angepasst: Es werden weiterhin mehr Schüler:innen erwartet, doch weniger als bisher prognostiziert. Die Kapazität des Schulhaus Steinacker soll deshalb statt um ursprünglich sieben Klassen neu nur um fünf Klassen erweitert werden. Das Projekt wird entsprechend überarbeitet.
Projektinformationen
Bauherrschaft | Stadt Winterthur |
Eigentümervertretung | Departement Schule und Sport |
Bauherrenvertretung | Hochbau, Amt für Städtebau Departement Bau und Mobilität |
Architektur | Bischof Föhn Architekten, Zürich |
Landschaftsarchitektur | parbat Landschaftsarchitektur GmbH, Appenzell |
Baumanagement | Jäger Baumanagement AG, Zürich |
Baustatik | B3 Brühwiler AG, Winterthur |
Holzbau, Brandschutz | B3 Kolb AG, Winterthur |
Gebäudetechnik HLKSE | Gruenberg + Partner AG, Zürich |
Bauphysik | Lemon Consult AG, Zürich |
Auswahlverfahren | Projektwettbewerb im selektiven Verfahren, Mai 2022 |
Voraussichtliche Bauzeit | offen aufgrund Projektüberarbeitung |
Projektierungskredit | CHF 3'180'000 |
Ausführungskredit | offen aufgrund Projektüberarbeitung |
Geschätzte Baukosten | offen aufgrund Projektüberarbeitung |
Adresse
Sempacherweg 4, 8405 Winterthur
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Hochbau
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