Forstwerkhof Eschenberg
Projektüberblick
Die vier Werkhöfe und Forsthäuser von Stadtgrün Winterthur waren Anfang der 2020er-Jahre alle über fünfzig Jahre alt und stark sanierungsbedürftig. Ein Ersatzneubau am Standort Eschenberg erwies sich als die beste Option. Das Forstpersonal und der Maschinenpark können so an einem zentralen Standort zusammengefasst werden.
Das neue Betriebsgebäude ist ein zweigeschossiger Holzbau, der zu über 95 Prozent aus lokalem Holz aus den stadteigenen Wäldern erstellt wird. Neben Arbeitsplätzen, Aufenthaltsräumen und Garderoben für die Forstmitarbeitenden finden Werkstätten, Einstellhallen und ein Lagerraum für die Betriebsmittel Platz.
Das wird erreicht
- Zeitgemässe Arbeitsbedingungen für die Forst-Mitarbeitenden von Stadtgrün Winterthur
- Moderne Werkstätten und Einstellmöglichkeiten für den Maschinenpark
- Ressourcenschonende Low-Tech-Architektur aus stadteigenem Holz
- Der Forstwerkhof Töss wird frei. Er kann umgenutzt werden.
Aktueller Stand
Projektierung | abgeschlossen, 07/2023 |
Ausführungskredit | abgeschlossen, 08/2024 |
Baubewilligung | abgeschlossen, 08/2024 |
Ausführung | in Bearbeitung |
Abschluss | offen |
Details zum Projekt
Der Ersatzneubau wurde nötig, da die zwei Betriebsstützpunkte an der Reitplatzstrasse und an der Eschenbergstrasse sowie die zwei Forsthäuser in Wülflingen und auf dem Lindberg mehr als fünfzig Jahre alt und stark sanierungsbedürftig sind. Die Werkstätten sowie Einstellmöglichkeiten sind zu klein für den modernen Maschinenpark, und die Arbeitsplätze entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Organisation, Ergonomie und Gesundheitsschutz.
Mit dem zentralen Neubau wird auch die Betriebsorganisation wirtschaftlich optimiert. Neu werden das gesamte Forstpersonal und der Maschinenpark am Standort Eschenberg zusammengefasst. Der frei werdende Forstwerkhof Töss an der Reitplatzstrasse kann einer anderen Nutzung zugeführt werden. Das Grundstück umfasst rund 4000 Quadratmeter und liegt in der Gewerbezone. Die Forsthütte Wolfbühl wird vollständig rückgebaut, und das Areal wird renaturiert respektive aufgeforstet. Der Betriebsstützpunkt Lindberg wird auf ein betriebsnotwendiges Minimum redimensioniert und bleibt als temporärer Stützpunkt bestehen.
Low-Tech und stadteigenes Holz
Der neue Forstwerkhof besteht aus einem Betriebsgebäude, welches als zweigeschossiger Holzbau geplant ist, sowie einer Einstellhalle, in der Maschinen, Geräte und Fahrzeuge Platz finden. Der Bau wird zu über 95 Prozent aus lokalem Holz aus den stadteigenen Wäldern erstellt. Bei der Projektierung wurde zudem konsequent darauf geachtet, dass das Holz möglichst wenig bearbeitet werden muss. Dank der Verwendung von stadteigenem Holz mit sehr kurzen Transportwegen ist der Ersatzneubau äusserst energieeffizient und CO2-speichernd.
Für die Projektierung hatte der Stadtrat 900'000 Franken bewilligt. Für den Ersatzneubau bewilligte das Parlament am 26. August 2024 einen Verpflichtungskredit von 6,83 Millionen Franken zu Lasten der Investitionsrechnung des allgemeinen Verwaltungsvermögens. Knapp 900'000 Franken stammen aus dem Forstreservefonds, einem altrechtlichen Fonds des kantonalen Rechts, der für forstliche Investitionen geäufnet worden ist und mit dem Ersatzneubau aufgelöst wird.
Projektinformation
Bauherrschaft | Stadt Winterthur |
Eigentümervertretung | |
Bauherrenvertretung | Hochbau, Amt für Städtebau Departement Bau und Mobilität |
Architektur | Roos Architekten AG, Rapperswil |
Tragwerksplanung | Timbatec Holzbauingenieure Schweiz AG Zürich |
Landschaftsarchitektur | Zschokke & Gloor Landschaftsarchitekten |
HLKS-Planung | Russo Haustechnik GmbH |
Elektroplanung | Boess + Partner AG |
Zimmermann | Schindler & Scheibling AG |
Auswahlverfahren | Planerwahl im selektivem Verfahren |
Bauzeit | 2025-2026 |
Projektierungskredit | CHF 900'000 |
Ausführungskredit | CHF 6'830'000 |
Geschätzte Baukosten | CHF 7'730'000 |
Adresse
Eschenbergstrasse 31, 8400 Winterthur
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Hochbau
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