Barockhäuschen im Stadtgarten
Bis 1718 war es in Winterthur verboten, ausserhalb der Stadtmauern Wohnbauten zu erstellen. Als eines der ersten nicht gewerblichen Gebäude ausserhalb der Altstadt entstand um 1740 nahe dem heutigen Merkurplatz das Sommerhaus «Zum Balustergarten». Es gilt als wichtiger Markstein für die Entwicklung der Stadt im 18. Jahrhundert und als eines der ältesten «Lust- und Gartenhäuser» im Kanton Zürich. Aufgrund seiner Bedeutung ist es im überkommunalen Inventar der schützenswerten Bauten eingetragen. 1919 erwarb die Stadt das Gebäude und nutzte es zuerst als Provisorium für die Einwohnerkontrolle. Bei der Erweiterung des Stadtgartens wurden 1952 im Keller öffentliche Toiletten untergebracht, die beiden Säle wurden für die Vermietung genutzt. Bei der Renovation kamen im Erdgeschoss Barockmalereien zum Vorschein, die dem Gebäude im Volksmund den Namen «Barockhäuschen» einbrachten.

Barockhäuschen im Stadtgarten
© Christian Schwager
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Hochbau
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8403 Winterthur
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