Hochwacht-Areal
Inzwischen liegt eine Studie vor, die verschiedene Nutzungsmöglichkeiten für das Areal untersucht hat. Die Studie prüfte öffentliche Nutzungen, den Verbleib des Werkhofs, reine Wohnnutzungen sowie Kombinationen davon.
Das Ergebnis: Schulen, Sportanlagen oder andere öffentliche Nutzungen sind an diesem Standort nicht nötig. Eine Kombination aus öffentlichen Nutzungen und Wohnen funktioniert nicht gut, da zahlreiche Nutzungskonflikte entstehend können, vor allem wegen Lärm. Deshalb konzentrierte sich die Studie auf zwei Möglichkeiten: reine Wohnnutzung oder Beibehaltung des Werkhofs.
Eine Umnutzung zu Wohnen ist mit verschiedenen Risiken verbunden:
- Das Stadtparlament müsste einer Umzonung zustimmen.
- Der Kanton verlangt bei solchen Umzonungen den Nachweis, dass die Stadt genügend Flächen für öffentliche Bauten behält.
- Es bräuchte einen gleichwertigen Ersatzstandort für den Werkhof von Stadtgrün.
- Bei der Umzonung würde der kantonale Mehrwertausgleich (eine Abgabe auf den Wertzuwachs des Grundstücks) fällig.
- Würde das Areal in eine Wohnnutzung überführt, stünde es der Stadt für die nächsten 80 bis 100 Jahre nicht mehr zur Verfügung.
Wegen dieser Risiken hat der Stadtrat entschieden, das Grundstück Hochwacht nicht zu Wohnzwecken umzunutzen. Bleibt Stadtgrün auf dem Areal, kann die Stadt das Gelände als Reserve für künftige Bedürfnisse nutzen.
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Stadtraum und Architektur
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