Wirtschaftsstrategie

Winterthur stärkt seinen Wirtschaftsstandort gezielt. Im Fokus stehen Innovation, Smart Engineering und Cleantech. 22 konkrete Massnahmen schaffen die Grundlage für gute Rahmenbedingungen, starke Kooperationen und nachhaltige Arbeitsplätze.
Roboter an einem Tisch mit einem mechanischen Arm im Hintergrund.
© Ivo Scholz

Winterthur verfügt über gute Voraussetzungen als Wirtschaftsstandort: eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung, eine starke Hochschule und eine lange industrielle Tradition. Gleichzeitig steht die Stadt vor Herausforderungen. Wirtschaftsflächen werden knapper, Fachkräfte sind zunehmend gesucht und der Wettbewerb zwischen den Standorten nimmt zu. 

Mit der Wirtschaftsstrategie wurde um dem entgegenzuwirken eine wichtige Grundlage geschaffen. Für Stadtverwaltung, Politik sowie Akteur:innen aus Wirtschaft, Bildung und Forschung. Im Zentrum stehen die Zusammenarbeit mit den relevanten Partner:innen, gute Rahmenbedingungen für Unternehmen und eine dienstleistungsorientierte Verwaltung.

Ambition Wirtschaftsstrategie

«Die Stadt Winterthur stärkt gemeinsam mit relevanten Akteur:innen und dienstleistungsorientiert die Wirtschaft. Sie baut dabei auf Stärken auf, positioniert den Wirtschaftsstandort als Innovations- und Technologieökosystem und schafft damit die Grundlage, um nachhaltig Arbeitsplätze in zukunftsrelevanten Themen zu halten und zu schaffen.»

Winterthur will seine bestehenden Stärken gezielt weiterentwickeln und sich als technologieorientierter Innovationsstandort profilieren. Besondere Potenziale liegen in den Bereichen Smart Engineering und Cleantech. Die Grundlagenstudie zur Positionierung identifiziert in den Technologiebereichen Smart Engineering und Cleantech ein hohes Wachstumspotenzial sowie relevante Differenzierungsmöglichkeiten im Standortwettbewerb. Winterthur weist in beiden Technologiebereichen eine hohe Dichte an Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf. Diese Ausgangslage bietet eine tragfähige Basis für eine gezielte Standortpositionierung.

Frau mit langen blonden Haaren im Freien, trägt Blazer.
Die Wirtschaftsstrategie übersetzt Ziele in konkrete Schritte und stärkt Winterthur als Innovationsstandort.
Bettina Furrer  Leiterin Amt für Stadtentwicklung

Zwischen Smart Engineering und Cleantech bestehen zudem bedeutende Synergien, da Winterthur in beiden Bereichen über Stärken entlang vergleichbarer Wertschöpfungsstufen – von Forschung und Entwicklung bis zur industriellen Anwendung – verfügt. Beide Technologiebereiche zeichnen sich durch eine hohe Innovationsdynamik aus und leisten einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.

Smart Engineering & Cleantech

Smart Engineering kombiniert Ingenieurwissenschaften mit modernen Technologien und umfasst in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Digitalisierung jene Technologien, die ein interdisziplinäres und vernetztes Vorgehen ermöglichen.

Die Cleantech-Branche umfasst jene Technologien, Industrien und Dienstleistungen, die
zum Schutz und zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen beitragen.

Schwerpunkte

Die Strategie umfasst 22 Massnahmen. Konkret setzt die Stadt auf:

  • Innovationsförderung und Technologietransfer
  • Stärkung von Smart Engineering und Cleantech
  • Flächen- und Standortentwicklung für Unternehmen
  • Gewinnung und Bindung von Fachkräften
  • Vernetzung von Wirtschaft, Bildung, Forschung und Verwaltung
  • Verbesserung der Angebote und Prozesse für Unternehmen

Für diesen Inhalt zuständig

Wirtschaft

Nina Cavigelli, Leitung Wirtschaft & Wohnen
Pionierstrasse 7
8400 Winterthur
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