Geförderte Projekte 2021

Künstliche Intelligenz zur optischen Ermittlung von Verkehrsdaten

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) soll in diesem Pilotprojekt die Verkehrsdatenerfassung in Winterthur unterstützen. Die KI wird genutzt, um per Video unterschiedliche Fahrzeuge von Verkehrsteilnehmenden zu erkennen, durch das Videobild zu verfolgen, einer Fahrzeugkategorie zuzuordnen und an einem frei definierbaren Querschnitt zu zählen. Das Video wird dabei nicht gespeichert, sondern in Echtzeit verarbeitet und in Daten codiert. Dieser Ansatz umgeht die hohen Anforderungen von etablierten Erhebungsmethoden an die Platzierung und Ausrichtung der Zählgeräte auf den Verkehrsstrom. In diesem Projekt soll evaluiert werden, ob dieser ressourcenschonende Ansatz die effiziente Datenerhebung (weniger Personal und Geräte) in gewünschter Qualität ermöglicht. Durch die optische Erkennung der Fahrzeuge erhoffen sich die Projektleitenden insbesondere im Fuss- und Veloverkehr eine verbesserte Datengrundlage.

Wir bauen eine Stadt

Mit dem Unterrichtsprojekt «Wir bauen eine Stadt» für Schülerinnen und Schüler der 3. – 6. Klassen wird der Unterricht in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sowie in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung gefördert. Die jungen Stadtbewohnerinnen und -bewohner bauen im Schulhaus eine eigene Stadt aus Karton und lernen anhand dieses Prozesses wie Demokratie und politische Entscheidungsprozesse funktionieren. Das Projekt besteht aus mehreren Lernmodulen mit den Themen Energie-, Wasser- und Wärmeversorgung, Abfall und Recycling, Mobilität, Produktion von Nahrungsmitteln oder die Informationsinfrastruktur. Anhand der selbst gebauten Stadt gehen die Kinder in den Modulen Fragen nach, wie «Wie kommt der Strom in die Steckdose?», «Was passiert mit der Verpackung meines Sandwiches?» oder «Wie kommt der Wetterbericht auf das Handy?».

Digitale Kunstvermittlung

Mit der Einführung einer App für Kunst im öffentlichen Raum kombiniert mit Augmented-Reality-Elementen macht der Bereich Kultur einen ersten Schritt in die digitale Kulturvermittlung. Zukünftig sollen ausgewählte Kunstwerke im öffentlichen Raum in der webbasierten, schweizweit funktionierenden App «artlist.net» abrufbar sein. Alle App-Einträge (Bildmaterial, Infos zu Werk und Künstler/in) können in zeitgemässer Form als Liste oder auf einer mobilen Karte aufgerufen werden. Die Winterthurer Einträge werden ausserdem mit spezifisch dafür entwickelten Augmented-Reality-Elementen ergänzt. Diese sind interaktiv nutzbar und ermöglichen eine aktive Annäherung des/der Betrachtenden an das jeweilige Kunstwerk. Die selbsterklärende App richtet sich an die kunstinteressierte Öffentlichkeit. Sie setzt weder Sprachkenntnisse noch sonstiges Fachwissen voraus und ist auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Das Projekt entspricht dem vom Stadtrat festgelegten Legislaturziel, dass «Augmented Reality» zur Vermittlung von Kulturangeboten eingesetzt werden soll.

Für diesen Inhalt zuständig

Smart City, Innovation & Nachhaltigkeit

Marisa Kappeler-Schudel, Leiterin Smart City & Nachhaltigkeit
Pionierstrasse 7
8400 Winterthur
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