Bevölkerungsszenarien
Bevölkerungsentwicklung
In den letzten zehn Jahren ist Winterthur stark gewachsen. Damit es auch in Zukunft genügend Schulhäuser, Alterszentren und Bushaltestellen gibt, muss die Stadt vorausplanen. Die Bevölkerungsszenarien helfen dabei. Sie zeigen drei Möglichkeiten, wie sich die Bevölkerung in Winterthur bis zum Jahr 2050 entwickeln könnte.
Das Szenario «Mittel» ist am wahrscheinlichsten. Im Szenario «Hoch» wächst Winterthur stärker, im Szenario «Tief» weniger stark.
Entwicklung nach Alter und Geschlecht
Die Bevölkerungsszenarien berechnen auch, wie viele Menschen eines bestimmten Alters zukünftig in Winterthur leben werden. In allen drei Szenarien leben in Zukunft mehr Erwachsene in Winterthur als heute. Die Zahl der Menschen im Pensionsalter steigt besonders deutlich. Die Zahl der Kinder bleibt hingegen fast gleich.
Die Darstellung zeigt die Zahl der Frauen und Männer nach Altersgruppen im Szenario «Mittel» für das gewählte Jahr.
Zuzug, Wegzug, Geburten und Sterbefälle
Jedes Jahr ziehen Menschen nach Winterthur, während andere die Stadt verlassen. Kinder werden geboren und Menschen sterben. Die Bevölkerungsszenarien zeigen, wie sich Zuzüge, Wegzüge, Geburten und Sterbefälle in Zukunft entwickeln könnten.
Entwicklung in den Quartieren
Die Bevölkerungsszenarien zeigen auch, wie sich die 42 Winterthurer Quartiere entwickeln könnten. Für Quartiere wie Grüze oder Deutweg erwarten die Szenarien ein starkes Bevölkerungswachstum. Die Aussenwachten wachsen hingegen kaum.
Methodik
Die Bevölkerungsszenarien basieren auf der sogenannten Kohorten-Komponenten-Methode. Dabei werden für jedes Jahr und für jede Kohorte die Zahl der Zuzüge, Wegzüge, Geburten, Todesfälle und Einbürgerungen berechnet. Eine Kohorte beschreibt dabei eine Gruppe von Menschen gleichen Alters, Geschlechts und Nationalität innerhalb eines der 42 Winterthurer Quartiere.
Wie viele Menschen insgesamt in Zukunft in Winterthur und in den Quartieren leben können, hängt davon ab, wie viele Wohnungen künftig gebaut werden. Die Bevölkerungsszenarien leiten dies einerseits aus der vergangenen Bautätigkeit ab. Andererseits fliessen Informationen zu bereits bekannten künftigen Bauprojekten ein. Die heute geltende Bau- und Zonenordnung setzt dabei den Rahmen. Sie legt fest, wie viele Wohnungen in den Quartieren höchstens gebaut werden können.
Weitere Details zur Methodik beschreibt der Methodenbericht, den Sie hier herunterladen können.
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