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Angebotsstrategie

Angebotsstrategie von Stadtbus Winterthur

Horizont 2030 – Der öffentliche Verkehr in Winterthur

Die Entwicklung

Winterthur wird weiter wachsen, und nebst dem heutigen Stadtzentrum wird sich in Neuhegi ein urbanes Zentrum entwickeln. Die Siedlungsentwicklung und die veränderten Mobilitäts­gewohnheiten führen zu einer prognostizierten Zunahme des Gesamtverkehrs von rund 20%. Dieser soll vorwiegend vom öffentlichen Verkehr übernommen werden. Ebenso sollen weitere Gebiete (z. B. Ruchwiesen/Oberwinterthur, Neuhegi, Niederfeld, Pfaffenwiesen usw.) vom ÖV besser erschlossen werden. Da in den Stosszeiten die Strassenkapazität bereits heute überschritten ist, wird die Nachfrage an ÖV-Leistungen markant steigen.

Die Angebotsstrategie

In der Angebotsstrategie aus dem Jahr 2014 zeigt Stadtbus Winterthur auf, welche Voraussetzungen zu schaffen und welche betrieblichen Massnahmen notwendig sind, um der erwarteten grossen Nachfrageentwicklung gerecht zu werden.

Die Kernelemente

Zu den Kernelementen der Strategieumsetzung gehören die im städtischen Gesamtverkehrskonzept aus dem Jahr 2010 enthaltenen vier Hochleistungskorridore Wülflingen, Töss, Seen und Oberwinterthur.

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Die genannten Korridore sollen mit je zwei städtischen Hauptlinien ausgestaltet sein, welche ab Hauptbahnhof unterschiedliche Linienäste bedienen und zeitlich zueinander versetzt verkehren. Damit ergeben sich insbesondere auf den frequenzstarken Streckenabschnitten ein hoher Takt und direktere Verbindungen, dadurch lässt sich die Attraktivität des Angebotes steigern sowie eine markante Erhöhung der Transportkapazität erzielen. Darüber hinaus sichern Ergänzungslinien und allfällige Quartierbuslinien die Erschliessung jener Stadt- bzw. Quartierteile, welche nicht im Einzugsgebiet des Hauptnetzes liegen.

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Als weiteres Kernelement zählt die Beschaffung von Doppelgelenkbussen, um die notwendige Kapazität kostengünstig erreichen zu können.

Neues urbanes Zentrum, neue Hauptlinie

Nebst dem Hauptbahnhof als zentraler Umsteigeknoten sollen auch jene Stadtbahnhöfe aufgewertet werden, von denen direkte Verbindungen nach Zürich verkehren. Insbesondere der Bahnhof Grüze soll an Bedeutung gewinnen und zu einem alternativen Umsteigeknoten für Reisende aus Neuhegi werden. Dazu werden die Linien 7 und 14 verbunden und zu einer vollwertigen Hauptlinie ausgebaut. Diese wird neben dem Bahnhof Grüze das neue urbane Zentrum Neuhegi–Grüze erschliessen und Neuhegi direkt mit der Innenstadt verbinden.

Ebenfalls sollen die regionalen Linien aus Gebieten östlich von Winterthur vermehrt auf die Bahnhöfe von Oberwinterthur und Grüze ausgerichtet werden. Damit wird nicht nur der Hauptbahnhof entlastet, sondern auch die Reisedauer zu den wichtigsten Destinationen verkürzt.

Geplante Umsetzungsschritte

Erste Massnahmen konnten mit der Verdichtung von verschiedenen Linien bereits im Fahrplan 2016 umgesetzt werden. Die nächste wichtige Etappe erfolgt im Dezember 2018 zusammen mit der letzten Etappe der 4. Teilergänzung der S-Bahn. Der Ausbau des Stadt- und Regionalangebots erfolgt in enger Abstimmung auf die neuen Bahnverbindungen von und nach Winterthur. Damit werden das innerstädtische Hauptnetz über den ganzen Tag gestärkt  und die Umsteigemöglichkeiten markant erhöht.

Ab ca. 2022 erfolgt mit der Inbetriebnahme der geplanten Querung des Bahnhofs Grüze ein weiterer zentraler Umsetzungsschritt. Damit wird die Schaffung einer notwendigen weiteren ÖV-Drehscheibe in Winterthur ermöglicht und der Hauptbahnhof entlastet.

Im Rahmen von anstehenden Strassensanierungsprojekten auf den Hochleistungskorridoren (z. B. Zürichstrasse, Technikumstrasse, Frauenfelderstrasse) sollen die Busbevorzugung optimiert und die Anschlusssicherheit an den Bahnhöfen verbessert werden. Dazu sind eine veränderte Steuerung der Lichtsignale, zusätzliche Lichtsignale sowie eine busoptimierte Verkehrsabwicklung notwendig.

Weitere Informationen.

Angebotsstrategie 2020-2030

Angebotsstrategie 2020-2030
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