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Gespräche mit Gewerkschaft gehen weiter

03.03.2026
Der VPOD hatte heute Dienstagmorgen zu einem Warnstreik aufgerufen. Dutzende externe Akivist:innen, die der VPOD aufgeboten hatte, sorgten für die Blockade des Depots Grüzefeld sowie einiger Linienbusse am Hauptbahnhof. Stadtbus hat dafür kein Verständnis. Trotzdem ist Stadtbus weiterhin gesprächsbereit.

Der VPOD hatte heute Dienstagmorgen zu einem Warnstreik aufgerufen. Dutzende externe Akivist:innen, die der VPOD aufgeboten hatte, sorgten für die Blockade des Depots Grüzefeld sowie einiger Linienbusse am Hauptbahnhof. Stadtbus hat dafür kein Verständnis. Trotzdem ist Stadtbus weiterhin gesprächsbereit.

Die Gewerkschaft VPOD hat in der Nacht von gestern Montag zu heute Dienstag die Zufahrten zum Depot Grüzefeld blockiert. Stadtbus musste deshalb das Angebot stark reduzieren. Die Linien 4, 9, 10, 22, 610 und 611 konnten bis 8.30 Uhr nicht verkehren. Die weiteren Linien waren mit einem teilweise stark reduzierten Angebot im Einsatz. Ab 9.15 Uhr verlief der Busbetrieb wieder nach Fahrplan. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen wir uns bei allen betroffenen Fahrgästen. Stadtbus hat sie über die üblichen Kanäle im Onlinefahrplan, in den Fahrzeugen und an den Haltestellen laufend über die Betriebslage informiert. Stadtbus dankt allen Mitarbeitenden, die sich für das Aufrechterhalten des Betriebs eingesetzt haben – darunter auch vielen Chauffeurinnen und Chauffeuren, die nicht streiken wollten.

Gespräche finden statt

Stadtbus hat Verständnis für die Anliegen der Mitarbeitenden und nimmt diese ernst. Gespräche zwischen der Verhandlungsdelegation des VPOD und Stadtrat Stefan Fritschi haben heute kurz nach 7 Uhr stattgefunden. Fritschi hat dabei einen weiteren Gesprächstermin für übermorgen Donnerstag angeboten. Bereits gestern hatte er den VPOD über eine Massnahme orientiert, die bereits beschlossen ist und im April am ordentlich vereinbarten Gesprächstermin Thema gewesen wäre. Stadtbus möchte Personen, die für Ersatzdienste eingeteilt sind, mit einer zusätzlichen Zeit- und Geldgutschrift entschädigen, sofern ihnen nicht zwei Tage vor dem Ersatzdienst ein regulärer Dienst zugeteilt wurde.

Stimmung emotional

Das Fahrpersonal von Stadtbus konnte seine Anliegen heute Morgen beim Depot Grüzefeld direkt mit Stadtrat Fritschi diskutieren. Diese Gespräche fanden respektvoll und sachlich statt, selbst wenn viele Emotionen zu spüren waren. Die friedlichen Gespräche wurden jedoch immer wieder durch Aktivisten des VPOD gestört. Es kam zu verbalen Übergriffen gegenüber Stadtrat Fritschi. Stadtbus hat dafür kein Verständnis. Die externen Aktivistinnen und Aktivisten, die teil-weise vermummt auftraten, sind weder bei Stadtbus angestellt noch unterstehen sie den kritisierten Arbeitsbedingungen. Bedauerlicherweise kam es am Hauptbahnhof und auf der Grüzefeldstrasse zu Blockaden von Linienbussen. Auch diese Blockaden waren mehrheitlich von externen Aktivistinnen und Aktivisten angeleitet. Chauffeurinnen und Chauffeure beteiligten sich nur teilweise an diesen Blockaden.

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Typ Titel
20260303 MM Streik.pdf

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